Roy, Trainer von Brest, ist an Krebs gestorben
"Seit dreieinhalb Jahren kämpfte Vater gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs. In dieser Zeit lebte er mit einer Stärke weiter, die uns immer noch tief beeindruckt", erklärte die Familie über Roy. Er stand in diesen dreieinhalb Jahren, auch während der letzten Saison, an der Seitenlinie des Vereins aus der Bretagne.
"Vater war sehr beschützend, zart, aufrichtig und ehrlich", schrieb die Familie. Der ehemalige Mittelfeldspieler, der von 1996 bis 1999 für Olympique Marseille spielte und mit dem Klub den Einzug ins UEFA-Cup-Finale schaffte, hatte bis zum Schluss gegen die Krankheit angekämpft und beendete mit Brest die vergangene Saison auf dem zwölften Rang.
Seinen größten Triumph als Coach von Brest erlebte der ehemalige Profi in seiner zweiten Spielzeit. Roy, der in Nizza zur Welt kam, führte den Verein in der Saison 2023/24 überraschend auf den dritten Platz der Ligue 1, womit die Qualifikation für die Champions League feststand. In diesem Wettbewerb überstand Brest die Ligaphase und verlor erst in den Playoffs gegen Paris Saint-Germain.
In seiner Laufbahn als Trainer war Roy auch in seiner Heimat beim OGC Nizza tätig. Erst von 2009 an als Sportdirektor, danach bis 2011 als Cheftrainer.