„Äußerst anspruchsvoll“: Finnland zeigt tiefen Respekt vor der DFB-Auswahl

„Äußerst anspruchsvoll“: Finnland zeigt tiefen Respekt vor der DFB-Auswahl

Das Spiel gegen Deutschland sei für Finnland eine „natürlich enorme Prüfung“, so der dänische Cheftrainer Jacob Friis. Für das Team auf Platz 73 der Weltrangliste sei die Partie jedoch eine „hervorragende Möglichkeit, zu messen, wie weit wir sind und ob wir ein Resultat erzielen könnten, wenn es um Qualifikationspunkte ginge.“

Finnland hat die WM-Qualifikation verpasst. Nach einem überraschenden 2:1-Erfolg gegen Polen gab es eine peinliche 0:1-Niederlage gegen Malta, einen Außenseiter im Fußball. Die Teilnahme an der EM 2021, die mit dem Ausscheiden in der Vorrunde endete, bleibt der einzige Auftritt bei einem großen Turnier.

Wir wollen herausfinden, wie wir gegen solche Top-Mannschaften agieren, ob wir stark genug sind, sie in irgendeiner Weise zu fordern“, erklärt Friis daher vor dem Duell mit der DFB-Elf, „obwohl es extrem schwierig werden wird.“

Match-Center: Deutschland gegen Finnland

Starke Deutschland-Verbindungen im finnischen Kader

Neben den vier aktuellen Spielern aus der Bundesliga – Doni Arifi (Greuther Fürth), Adam Markhiev (1. FC Nürnberg), Benjamin Källman (Hannover 96) und Naatan Skyttä (1. FC Kaiserslautern) – sollen auch zwei ehemalige Bundesliga-Profis mitwirken.

Der langjährige Leverkusener Lukas Hradecky (AS Monaco) hütet das finnische Tor. Joel Pohjanpalo soll im Sturmzentrum für Treffer sorgen. Nach Stationen in Aalen, Düsseldorf, Leverkusen, beim HSV und Union Berlin hat der Angreifer schließlich in Italien sein Glück gefunden. Bei Palermo wurde er in dieser Saison zum Torschützenkönig in der zweitklassigen Serie B gekürt.