Doping Ärger: Nationalspielerin Freigang spricht von "Missverständnissen"
Am Freitag bestätigte die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) drei Strikes der Kapitänin von Eintracht Frankfurt innerhalb von zwölf Monaten. Der Vorgang wurde von der NADA während des deutschen WM Qualifikationsspiels gegen Norwegen (2:0) bekannt gegeben, bei dem Freigang jedoch nicht im Kader war.
Sie erklärte, sie sei sich der Bedeutung der Antidopingarbeit "bewusst und unterstütze selbstverständlich alle erforderlichen Maßnahmen für einen sauberen und fairen Sport". In ihrer Laufbahn habe sie "bereits viele unangekündigte Kontrollen durchlaufen, die alle negativ waren".
Die von ihr genannten "Missverständnisse" hätten sich "in den täglich zu aktualisierenden und umfassenden Angaben, die wir als Nationalspielerinnen tagtäglich und stündlich im System aktualisieren müssen", ereignet.
Es drohen bis zu zwei Jahre Sperre
Die NADA sprach von einem "möglichen Verstoß gegen Anti Doping Bestimmungen". Der Fall wurde an den Deutschen Fußball Bund (DFB) weitergeleitet. Dieser sei für das Disziplinarverfahren zuständig und werde "den vorliegenden Sachverhalt prüfen, bewerten und über die Feststellung eines Verstoßes gegen Anti Doping Bestimmungen sowie die entsprechenden Sanktionen entscheiden."
Drei Strikes führen zu einem Disziplinarverfahren, als Strafmaß ist eine Sperre von bis zu zwei Jahren vorgesehen.