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Umstrittener Platzverweis für Ndiaye: Schalke 04 reicht Einspruch ein

Umstrittener Platzverweis für Ndiaye: Schalke 04 reicht Einspruch ein

Die Aufnahmen aus dem Fernsehen zeigten eindeutig: Moussa Ndiaye hatte keinen Foul an Lukas Petkov begangen, sondern der Spieler von Elversberg trat Ndiaye regelwidrig auf den rechten Fuß. Gemäß den derzeitigen Vorgaben darf der VAR bei einer Gelb-Roten Karte nicht eingreifen. Diese Praxis ändert sich erst nach der Weltmeisterschaft im Sommer und somit in der kommenden Saison. Aus diesem Grund blieb die Gelb-Rote Karte für Ndiaye als endgültige Entscheidung bestehen.

Ob ebenfalls die bei Gelb-Rot vorgeschriebene Sperre für ein Spiel verhängt wird und Ndiaye dadurch das Heimspiel am Sonntag (13:30 Uhr/Sky) gegen den Tabellenletzten Preußen Münster verpasst, hat nun das Sportgericht des DFB zu klären.

Typisches Vorgehen von Schalke

Im September 2024 konnte der VfB Stuttgart in einem vergleichbaren Fall rund um Kapitän Atakan Karazor mit seinem Einspruch durchsetzen.

Auch der FC Schalke 04 hatte vor einem Monat Erfolg mit einem Einspruch. Das Strafmaß für Stürmer Edin Dzeko nach seiner Roten Karte gegen Hannover 96 wurde rückwirkend von zwei Spielen auf eine Begegnung gemindert. Der Vorsitzende Richter Stephan Oberholz nannte dies in der Begründung des Urteils vom 19. März einen Sonderfall.