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Nach Kritik von Schlotterbeck: BVB gewinnt am 116. Geburtstag

Nach Kritik von Schlotterbeck: BVB gewinnt am 116. Geburtstag

Nach turbulenten Tagen und der allgemeinen Kritik von Nico Schlotterbeck hat Borussia Dortmund sich mit einem unspektakulären Erfolg von seinen Anhängern im Jahr 2025 verabschiedet. Am 116. Geburtstag besiegte der BVB Borussia Mönchengladbach mit 2:0 (1:0) und rückte vorerst auf den zweiten Platz der Tabelle hinter Bayern München vor.

Im Gegensatz zu den jüngsten ordentlichen Leistungen in der Bundesliga gegen den SC Freiburg und in der Champions League gegen FK Bodö/Glimt vermied der BVB diesmal eine längere Schwächeperiode. Nach dem frühen Treffer von Julian Brandt (10.) kontrollierte Dortmund das Match und hielt die harmlosen Gladbacher meist gut in Schach. Maximilian Beier (90.+7) erzielte den Schlusstreffer.

"Wir hätten das Spiel früher beenden sollen. Wir hatten auch die Möglichkeiten. Aber am Ende freuen wir uns über den 2:0-Sieg", erklärte Mittelfeldspieler Felix Nmecha bei Sky, ehe er mit seinen Mitspielern vor der Südtribüne jubelte: "Das war entscheidend." Die Gladbacher äußerten hingegen Frustration. "Heute fehlte uns letztlich die Entschlossenheit im Strafraum des Gegners", meinte Philipp Sander.

Der BVB hat aus den ersten 15 Saisonpartien starke 32 Punkte erobert, die einzige Pleite gab es in München. Unter Trainer Niko Kovac hat sich Dortmund spürbar gefestigt, obwohl es nicht immer flüssig lief. Kürzlich hatte Schlotterbeck scharf gegen seine Teamkollegen eingegriffen, wofür Dortmund-Berater Matthias Sammer in einer Sky-Sendung Verständnis äußerte. 

Abwehrführer Schlotterbeck, rund den der BVB seine zukünftige Elf aufbauen möchte, zögert offenbar bei einer Vertragsverlängerung aufgrund der anhaltenden Schwierigkeiten. Auch gegen Mönchengladbach nutzte Dortmund seine Überlegenheit nicht ausreichend.

Nachdem Brandt per Flanke von Niklas Süle zum frühen 1:0 getroffen hatte, schaltete Dortmund herunter und schuf nur noch eine Großchance: Karim Adeyemi (29.) verfehlte freitornend gegen Moritz Nicolas. Gladbach fand nun besser ins Spiel und testete die improvisierte Dreierkette aus Süle, Schlotterbeck und Emre Can stärker. Süle blockte einen Schuss von Florian Neuhaus (36.), dann wehrte BVB-Keeper Gregor Kobel einen Versuch von Rocco Reitz ab (40.).

Das Match blieb auf mittelmäßigem Niveau, doch in der zweiten Halbzeit wurde es hitziger. Can foulte den Ex-Dortmunder Gio Reyna (53.) und kassierte Gelb, kurz darauf folgte Schlotterbeck (59.), der Reitz Theatralik vorwarf. Kovac zog den aufgebrachten Adeyemi ab, um die Situation zu deeskalieren. Der Nationalspieler stritt auf der Bank noch mit Sportdirektor Sebastian Kehl.

Trotzdem zeigte der BVB die von Schlotterbeck verlangten Qualitäten und hielt stand. Als der für Adeyemi eingewechselte Maximilian Beier nach einem Duell mit Nico Elvedi im Strafraum fiel, appellierten die Dortmunder Fans um Elfmeter. Schiedsrichter Sven Jablonski sah jedoch kein Foul und ließ weiterspielen (72.).

Das Spiel blieb trotz Dortmunder Vormacht offen. Gladbach drängte nun mehr, was dem BVB Konterchancen eröffnete. Beier vergab frei vor Nicolas das 2:0 (89.) - und traf kurz darauf richtig.