Kramaric: "Bayern bleibt mein einziges Bedauern"
Über zehn Jahre beim Club, 342 Einsätze und 147 Treffer: Andrej Kramaric hat bei der TSG Hoffenheim bleibende Spuren hinterlassen. Doch es war knapp gewesen, und sein Weg hätte eine ganz andere Richtung nehmen können. Der kroatische Nationalstürmer bestätigte nun im kicker-Interview, dass er früher ein Angebot vom FC Bayern erhalten hatte.
"Rückblickend ist das der einzige Klub, bei dem ich denke, ich hätte es vielleicht probieren sollen", erzählte Kramaric und fügte hinzu: "Wir werden allerdings nie herausfinden, wie es gelaufen wäre. Das spielte sich in der Ära von Robert Lewandowski, Thomas Müller und den anderen Stars ab, da stand fest, dass ich hier viel mehr Einsatzzeit bekommen hätte als dort."
Auf finanzieller Ebene hätte er "sicherlich profitiert, auch für die folgenden Etappen in seiner Laufbahn. Das ist der einzige Punkt, den ich vielleicht als Fehler sehe, der Rest hat mich nie so richtig gelockt", sagte er und unterstrich: "Aus diesem Grund bin ich noch immer hier."
Dass er bei der TSG zu einer Ikone werden würde, hätte er "sich nie ausgemalt" - und das treibt ihn zu Plänen jenseits des aktiven Fußballs: "Ich möchte irgendwann Trainer werden, am liebsten in Hoffenheim." Dabei inspiriert von Julian Nagelsmann, von dem er am meisten profitiert habe: "Er ist einzigartig und faszinierend."
Vorher aber möchte der 34-Jährige noch länger aktiv bleiben. "Ich habe ja schon erwähnt, dass ich noch fünf Jahre weitermache." In Hoffenheim? "Falls es nach mir ginge, würde ich gleich verlängern."