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Dritte Apokalypse für Italien: Weltmeisterschaft wieder ohne die Azzurri und nicht gerechtfertigt

Dritte Apokalypse für Italien: Weltmeisterschaft wieder ohne die Azzurri und nicht gerechtfertigt

"Es war wie ein Albtraum", jammerte die Gazzetta dello Sport nach der 1:4 Niederlage im Elfmeterschießen, der Corriere della Sera klagte: "Italienische Apokalypse! Die Azzurri verpassen die WM zum dritten Mal hintereinander."

Zum Spielbericht: Bosnien und Herzegowina gegen Italien

Francesco Pio Esposito und Bryan Cristante scheiterten vom Elfmeterpunkt, einer schoss übers Tor, der andere traf die Latte. Die Bosnier zeigten hingegen kühle Nerven, sie qualifizieren sich erstmals seit 2014 für eine WM, zu der Italien zuletzt in Brasilien dabei war.

"Die Spieler haben eine solche Niederlage nicht verdient, für ihren Einsatz gebe ich ihnen die Höchstnote. Sie haben bis zum Schluss gekämpft, und es schmerzt mich, dass es so endete", erklärte Italiens Trainer Gennaro Gattuso. Doch der intensive Kampf und die folgende Niederlage resultierten weitgehend aus eigenen Fehlern, insbesondere da Alessandro Bastoni 25 Minuten nach dem Treffer von Moise Kean (15.) durch eine Notbremse rot sah (41.).

Die geschwächten Italiener durften sich glücklich schätzen, dass sie bis zum Ende der regulären Zeit und in der Verlängerung nur den Ausgleich von Gladbachs Haris Tabakovic (79.) hinnehmen mussten. Gattuso betonte dennoch: "Wir haben wie in einem Schützengraben ausgeharrt und es immer wieder probiert. Ein solcher Rückschlag ist schwer zu ertragen. Es wirkt ungerecht, aber Fußball ist so: Er schenkt dir manchmal Glück, nimmt es dir aber auch."

Soll Gattuso abtreten?

Auch den Trainer wird es treffen: Nachdem der vierfache Weltmeister wie 2018 und 2022 die WM verpasst, könnte der harte Kerl Gattuso seine Zeit bei der Squadra Azzurra beendet haben.

"Ich nehme die Verantwortung auf mich und entschuldige mich dafür, dass wir gescheitert sind", sagte er und fügte hinzu: "Meine Zukunft zählt jetzt nicht. Entscheidend war die Qualifikation zur Weltmeisterschaft. Dass es misslungen ist, schmerzt tief."

Der Verbandspräsident Gabriela Gavano ist jedoch der Meinung, dass der Trainer bleiben sollte. "Ich habe Gennaro gebeten, weiterzumachen", erklärte er nach dem Match.