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Schäfer zu den Erwartungen in Leipzig: Wir müssen realistisch bleiben

Schäfer zu den Erwartungen in Leipzig: Wir müssen realistisch bleiben

Sportdirektor Marcel Schäfer betrachtet RB Leipzig als hervorragende Plattform für vielversprechende junge Talente, sieht seinen Verein jedoch nicht auf gleicher Stufe mit den führenden Adressen Europas. "Wir sollten ehrlich zu uns sein und realistisch bleiben", erklärte Schäfer gegenüber der Nachrichtenagentur AFP in einer Runde mit internationalen Medien. "Je nach Lage gibt es zehn bis fünfzehn Vereine, die uns überlegen sind."

Als Beispiele führte Schäfer Klubs wie FC Barcelona, Real Madrid, Paris Saint-Germain oder englische Spitzenmannschaften an. Aufgrund ihrer Vergangenheit werden diese Teams auch in den kommenden Jahren RB Leipzig voraus sein, außerdem besitzen sie eine finanzielle Lage, die unserer weit überlegen ist.

Aus diesem Grund lautet die Transferstrategie des Vereins, junge und ehrgeizige Spieler mit großem Potenzial zu verpflichten, mit ihnen zu arbeiten und sie bis zu einem gewissen Punkt weiterzuentwickeln. "Wir sind uns bewusst, dass der Moment kommt, in dem ein Spieler den nächsten Karriereschritt für seine persönliche Entwicklung unternehmen muss", betonte Schäfer. "Das ist für uns absolut akzeptabel."

In Leipzig wurden in der Vergangenheit zahlreiche Top-Talente erfolgreich entdeckt, die später zu namhaften europäischen Großvereinen wechselten, unter anderem Europameister Dani Olmo, Christopher Nkunku, Dayot Upamecano, Josko Gvardiol oder Dominik Szoboszlai. In der aktuellen Saison sorgt besonders der 19-jährige Sommerneuzugang Yan Diomande für Aufsehen.

"Wir suchen Spieler, die hart für ihre Ziele arbeiten", sagte Schäfer. Die Transferphilosophie schließt ambitionierte Ziele des Vereins nicht aus. "Selbstverständlich möchten wir in Zukunft auch um Titel mitkämpfen, so wie wir es schon im DFB-Pokal getan haben. Das ist unser Anliegen."