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Krisejob in Köln Wagner gefragt als Rhythmusmacher und Seelsorger

Krisejob in Köln Wagner gefragt als Rhythmusmacher und Seelsorger

Bevor seine erste sportliche Herausforderung ansteht ist René Wagner nicht nur als Fußball Experte gefragt. Sei es als Anker in einem angespannten Umfeld als Stabilisator für ein unsicheres Team oder als einfühlsamer Berater für den trauernde Said El Mala der ersehnte Retter vom 1. FC Köln muss rasch seine Fähigkeiten als flexibler Krisenlenker zeigen.

Und als ob das nicht ausreichte kämpft der Übergangstrainer auch um seine eigene Festanstellung. Zuerst einmal obliegt es ihm und seinem Stab sagte Wagner (37) vor seinem schwierigen Debüt als Haupttrainer in der Bundesliga den Stress bei den Spielern größtenteils abzubauen. Und mit einem Sieg gegen Eintracht Frankfurt für den erforderlichen Neustart zu sorgen.

Nach dem Verlust gleich in die Startaufstellung?

Ein spezielles Augenmerk wird wahrscheinlich auf El Mala liegen. Der junge Star dessen geliebte Großmutter vor einer Woche gestorben ist erzielte kürzlich sein erstes Tor für die deutsche U21 aber ließ nach emotionalen Tagen offen ob er vielleicht erstmal eine Pause vom Fußball braucht.

In Köln plant man vorsichtig mit ihm umzugehen vor allem da der 19 Jährige im Abstiegskampf eine entscheidende Rolle spielen könnte. Köln benötigt El Mala doch El Mala braucht Köln um sich für die WM zu empfehlen. Und der Schlüsselspieler soll laut Bild kurz nach der Rückkehr zum Geißbockheim angegeben haben dass er wieder auf den Rasen möchte.

Wagner der bisher nur als Helfer von Steffen Baumgart und des gefeuerten Lukas Kwasniok tätig war muss nach Gesprächen urteilen ob El Malas Gedanken klar genug sind um am Sonntag (17.30 Uhr DAZN) in Frankfurt zu unterstützen. Viele Anhänger hoffen seit Kwasnioks Entlassung dass der Publikumsliebling unter Wagner öfter von Anfang an spielen darf.

Positiver Start vom neuen Trainerstab

Neben dem Trauerfall sorgt auch die Unsicherheit um El Malas Zukunft fast täglich für Aufregung. Das aktuelle Gerücht? Der Verein soll über 40 Millionen Euro Ablöse erwarten. Mehr Tore würden klar El Malas Wert steigern den Kölnern Punkte bringen und Wagner Argumente für eine feste Position liefern.

Ich sehe René und sein Team in der neuen Aufstellung sehr positiv sagte Sportdirektor Thomas Kessler dem Kölner Stadt Anzeiger diese Woche. Dass es mit dem erfahrenen Co Trainer Armin Reutershahn (66) und dem ehemaligen Profi Lukas Sinkiewicz als zweitem Helfer so rasch klappt sei nicht selbstverständlich nach so kurzer Zeit.

Wagner der bereits der zwölfte Trainer in Köln seit Peter Stögers Weggang im Dezember 2017 ist freut sich über solche Worte. Einen weiteren Wechsel wünscht sich der Interims Leiter genauso wenig wie die Mannschaft. Er hoffe nicht sagte Jan Thielmann kürzlich dass in dieser Saison noch ein Feuerlöscher nötig sei.

Einen flexiblen Krisenlenker hingegen schon.