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Hoffnungsprinzip: Heidenheim setzt trotz verpasster Überraschung weiter auf Ligaablauf

Hoffnungsprinzip: Heidenheim setzt trotz verpasster Überraschung weiter auf Ligaablauf

"Morgen wird es sehr emotional. Wir hängen von den anderen Teams ab, das fühlt sich nicht gut an. Morgen werden wir große Unterstützer von Mainz und Freiburg sein", erklärte Kapitän Patrick Mainka bei Sky.

Der Hintergrund: Am Sonntag tritt der Tabellen-16. FC St. Pauli im eigenen Millerntor-Stadion gegen den 1. FSV Mainz 05 an (15:30 Uhr). Der SC Freiburg nimmt hingegen den VfL Wolfsburg in seinem Stadion auf (19:30 Uhr).

Nur falls die Kiezkicker und die Wölfe Punkte verschenken, ergeben sich für den 1. FC Heidenheim noch echte Möglichkeiten, den gewünschten Relegationsplatz zu sichern. Dafür sind zudem Siege in Köln am nächsten Sonntag (10. Mai) und im Saisonabschluss gegen Mainz (16. Mai) notwendig. Mainka erwähnte einen "winzigen Hoffnungsschimmer".

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Turbulenter Verlauf in München

Dass der Funke klein bleibt, liegt am Einsatz des FC Bayern. Heidenheim führte überraschend nach Toren von Topstürmer Budu Zivzivadze (22. Minute) und Eren Dinkci (31.) mit 2:1 in die Pause. Leon Goretzka hatte kurz vor der Halbzeit (44.) per direkten Freistoß den Anschluss für den klaren Favoriten erzielt.

Die Bayern setzten im zweiten Abschnitt ihre Stars ein – Harry Kane, Joshua Kimmich, Michael Olise und Luis Diaz kamen als vier Schlüsselspieler ins Spiel. Goretzka steigerte sich in der 57. Minute auf ein Doppelpack und brachte so den 2:2-Gleichstand.

Trotzdem gaben die Heidenheimer nicht auf und phantasierte nach einem brillanten Fernschuss von Zivzivadze (76.) von der Sensation. Fast hätte es geklappt. Erst in tiefer Nachspielzeit (90.+10) traf Olise zum 3:3-Endergebnis. Zusätzlich war Torwart Diant Ramajs Abwehr unglücklich ins eigene Netz gegangen.

Schmidt schaut nicht hin

"Wir haben alles aufs Feld gegeben. Das schmerzt enorm", sagte Mainka und ergänzte: "Man weiß nie, was dieser Punkt noch bedeutet. Nun warten hoffentlich zwei entscheidende Duelle."

Auch Trainer Frank Schmidt wollte "keine negativen Stimmungen verbreiten. Ich bin unglaublich stolz auf mein Team. Die drei Punkte hätten uns verrückt gemacht, aber der eine Punkt könnte vielleicht noch nützlich sein", betonte das FCH-Langzeitmitglied. Jedenfalls plane er am Sonntag, "kein Fußball zu verfolgen".