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Fünf englische Teams im Achtelfinale: Premier League überragt

Fünf englische Teams im Achtelfinale: Premier League überragt

Die Premier League aus England hat die Gruppenphase der Champions League klar beherrscht. Mit dem Tabellenführer FC Arsenal, der acht Siege in ebenso vielen Spielen errang, sowie FC Liverpool, Tottenham Hotspur, FC Chelsea und Manchester City haben bereits fünf Clubs aus dem Land das Achtelfinale erreicht. Der zusätzliche Einstiegsplatz für die nächste Saison in der Champions League ist praktisch bereits gesichert.

Der Abstand der global reichsten Liga zur Bundesliga umfasst umgerechnet 17 Siege. Von den neun englischen Vereinen, die in Champions League, Europa League und Conference League teilnahmen, erreichten alle mindestens die Playoffs. In der Champions League umgeht nur Newcastle United den direkten Einstieg.

Daraus resultiert schon jetzt ein fast nicht aufholbarer Vorsprung im Kampf um die European Performance Spots, die den zwei besten Nationen zugesprochen werden. Spanien und Italien auf den Positionen drei und vier fallen bereits mit 20 Siegen zurück.

Simon Rolfes, Sportdirektor bei Bayer Leverkusen, äußerte sich zur englischen Überlegenheit: Das zeigt, wie sie finanziell auf dem Transfermarkt vorgehen und ihre Kader formen können. Bei Arsenal und Liverpool erkennt man beeindruckende Qualität, nicht nur auf dem Feld, sondern auch bei den Ersatzspielern. Es ist daher kein Wunder, dass starke finanzielle Mittel in der Regel zu höherer Leistung und Güte beitragen.

Alle Clubs sollten daher prüfen, wie sie ihre Ressourcen am besten nutzen und aus jedem Aspekt das Maximum herausholen, riet Rolfes. Die Premier League halte klar eine führende Stellung in Europa.

Dies betrifft jedoch in dieser Champions League Saison nahezu alle finanzstärksten Teams des Kontinents. Von den zehn Vereinen, die in der aktuellen Deloitte Rangliste nach Einnahmen an der Spitze stehen, sind sieben im Achtelfinale. Nur Real Madrid und Paris Saint-Germain greifen auf die Playoffs aus, Manchester United ist in keinen europäischen Bewerben vertreten.

Sporting Lissabon sorgte mit dem siebten Rang in der Gruppenphase für eine positive Überraschung, bleibt unter den wirtschaftlichen Giganten aber eine seltene Ausnahme.