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"Das war's": Ex-Schalker Ralf Fährmann beendet Karriere mit 37

"Das war's": Ex-Schalker Ralf Fährmann beendet Karriere mit 37

Fährmann zog 2003 im Alter von 14 Jahren nach Gelsenkirchen, trainierte zusammen mit Manuel Neuer in der "Knappenschmiede". Für die Profimannschaft feierte der frühere Junioren-Nationaltorwart sein Debüt im September 2008 gerade im Derby gegen Borussia Dortmund. "Ich galt nie als das große Torwarttalent, sondern als der fleissige Arbeiter, der sich seinen Weg nach oben erkämpft hat", erläutert er nun.

Fährmann bestritt insgesamt 289 Pflichtpartien für S04, holte 2018 den zweiten Platz in der Bundesliga und jubelte 2022 als Meister über den Aufstieg in die Bundesliga. Ausserhalb von Schalke war er bei Eintracht Frankfurt, Norwich City in England und Brann Bergen in Norwegen aktiv. Am Ende kehrte sein Pfad jedoch stets in den Ruhrpott zurück. "Für Klubs wie Real Madrid, FC Barcelona oder FC Liverpool hätte ich es wohl gelassen, doch die anderen Teams aus meiner aktiven Phase haben nie an Schalke herangereicht", meint Fährmann.

Seine Laufbahn umfasste jedoch auch den Abstieg 2021, die "Kuchen-Debatte" und Konflikte mit der sportlichen Leitung. Sein Abschiedsspiel fand bereits im Januar 2024 statt, bevor sein Vertrag letztes Sommer endete. "Ich liebe diesen Klub über alles", betont Fährmann: "Dieses Gefühl ändert sich nicht, bloss weil einige Verantwortliche im Verein mir gegenüber nicht fair gehandelt haben. Ich behalte den Mythos Schalke ewig im Herzen."