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Babett Peter zu steigenden Ablösesummen: "Das kommt häufiger vor"

Babett Peter zu steigenden Ablösesummen: "Das kommt häufiger vor"

Die ehemalige Weltmeisterin und Europameisterin Babett Peter prognostiziert anhaltend wachsende Transfergebühren im Frauenfußball. "Diese Entwicklung wird definitiv voranschreiten", erklärte die frisch ernannte Sportdirektorin der Eintracht Frankfurt bezüglich zukünftiger Millionengeschäfte. "Der Professionalisierungsgrad soll steigen, und das ist essenziell für den Profisport. Aus diesem Grund erwarten wir in den kommenden Monaten oder Jahren mehr solcher Transfers."

Im Januar 2025 zahlte der FC Chelsea erstmals mehr als eine Million Euro umgerechnet für die Spielerin Naomi Girma. Seitdem überschritten fünf weitere Deals diese Schwelle. Der höchste Betrag fällt mit 1,65 Millionen Euro für die Französin Grace Geyoro, die im September von Paris Saint-Germain zu den London City Lionesses wechselte. Peter hielt es nicht für ausgeschlossen, dass auch die Eintracht bald zu den Klubs gehört, die hohe Summen investieren.

Es müsse "verschiedene Aspekte berücksichtigt werden, doch der sportliche Fortschritt hat Priorität. Man kann sich davor nicht drücken", so die 37-Jährige. In naher Zukunft würden Millionentransfers "alltäglich werden. Ich bin überzeugt, dass wir monatlich neue Rekorde im Millionenbereich erzielen. Das ist üblich in dieser Branche".

Peter wünscht sich insbesondere, dass die führenden europäischen Ligen nicht zurückfallen gegenüber der englischen Women's Super League. "Zum Wohle des Frauenfußballs als Ganzes hoffe ich, dass alle Ligen potent bleiben", betonte die Weltmeisterin aus dem Jahr 2007. England liege derzeit "scheinbar eine Meile vorn, mindestens die Spitzenmannschaften". Das sei jedoch "eine Orientierungshilfe für unsere Liga".