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Unruhen in Mexiko wecken Zweifel an Sicherheit zur Weltmeisterschaft

Unruhen in Mexiko wecken Zweifel an Sicherheit zur Weltmeisterschaft

Nur noch etwa 100 Tage bis zum Start der Fußball Weltmeisterschaft vom 11. Juni bis 19. Juli werfen die Sicherheitsbedingungen in Mexiko ernste Bedenken auf. Nachdem die Armee den bekannten Drogenboss Nemesio "El Mencho" Oseguera Cervantes getötet hat, haben angebliche Mitglieder seiner Bande in vielen Regionen des Landes eine Flut von Gewalttaten entfesselt.

An Sonntag Ortszeit kam es in 20 von 32 Bundesstaaten zu Unruhen, und am Montag blieben in diversen Regionen Schulen sowie Gerichte geschlossen. Besonders hart trifft die Gewalt den Bundesstaat Jalisco, wo Guadalajara als eine der WM Städte dient. Die Einwohner von Guadalajara wurden aufgefordert, in sichere Bereiche zu gehen.

Das Auswärtige Amt sowie die deutsche Botschaft in Mexiko raten, geschützte Plätze wie Hotels so fern wie möglich nicht zu verlassen. Es ist ratsam, Menschenmengen und Stellen mit Polizeieinsätzen zu meiden. Bei einer Blockade auf der Straße sollte man kooperieren und nicht weglaufen.

In Guadalajara sind vier WM Begegnungen geplant. Darunter Spiele mit Europameister Spanien, dem Gastgeber Mexiko und Südkorea. Das Stadion bietet Platz für etwa 46.000 Fans. Südkorea und Kolumbien intendieren, ihr Trainingslager in Guadalajara einzurichten. Uruguay und Portugal planen, während der WM in anderen mexikanischen Städten zu verweilen.

Weitere Austragungsorte der WM in Mexiko umfassen die Hauptstadt Mexiko City und Monterrey. In Mexiko City startet das Turnier mit dem Duell zwischen Mexiko und Südafrika. Die deutsche Auswahl spielt alle Gruppenspiele in den Vereinigten Staaten.

In den führenden Ligen Mexikos führten die Eskalationen zu Spielausfällen, einschließlich in Queretaro. Dort ist für Mittwochabend Ortszeit ein Länderspiel der mexikanischen Nationalmannschaft gegen Island vorgesehen.