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"Nicht genug": Trainer Kwasniok nach entgangenem Derbysieg am Rande des Abschieds in Köln

"Nicht genug": Trainer Kwasniok nach entgangenem Derbysieg am Rande des Abschieds in Köln

Der Sportdirektor Thomas Kessler hat am Samstagabend kein klares Bekenntnis abgelegt, ein offenes Gespräch am Sonntag soll für Klarheit sorgen. "Wir müssen das jetzt nüchtern und vernünftig durchgehen. Heute ist eine große Enttäuschung, weil wir nur einen Punkt mitgenommen haben. Die Erwartung war eindeutig drei Punkte", erklärte Kessler bei Sky, wollte aber zunächst "ganz ruhig eine Nacht darüber schlafen".

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Kwasniok wollte in der aktuellen Enttäuschung nichts von einer möglichen Entlassung hören. Er sei "vollkommen überzeugt: Ich bin der passende Mann am passenden Ort", betonte der Coach und versicherte, dass er die volle Rückendeckung der Verantwortlichen habe.

"Sie kennen meine Stärken und ich weiß um die tolle Aufgabe, die ich habe", sagte Kwasniok, der erneut eine solide Leistung seines Teams sah, die sich aber mal wieder nicht richtig belohnt fühlte. "Ich kann nur sagen: Such mal einen, der mehr innere Stärke mitbringt. Und das merke ich beim Team, wir sind ein echtes Einheit, zu hundert Prozent."

Kwasniok übernahm Köln zu Saisonstart, nach einem guten Einstieg in die Bundesliga rutschte das Team jedoch zunehmend in die Abstiegszone ab. Zuletzt gab es sieben Spiele ohne Sieg in Serie, insgesamt holte der Aufsteiger nur zwei Dreier aus den letzten achtzehn Begegnungen. Der achte Abstieg in der Vereinsgeschichte lauert.

Kessler hält alle Möglichkeiten offen

Der Punkt gegen Gladbach, den Eric Martel mit seinem späten Kopfball (84.) erzielte, bringe den FC "unserem Hauptziel näher. Das ist der Verbleib in der Liga Mitte Mai. Das ist die große Linie, bis dahin geben wir alles", so Kwasniok: "Ich bin überzeugt, dass harte Arbeit und Einsatz sich am Ende auszahlen."

Werden ihm aber Kessler und die anderen diese Gelegenheit geben? Es klang nicht so. Das vorgesehene Training am Sonntag fiel aus. "Wir können die Tabelle ja lesen, und am Ende wissen wir, wie anspruchsvoll die Herausforderungen in den nächsten Wochen sein werden", sagte Kessler: "Und es ist klar, dass man an irgendwelchen Schrauben drehen muss, um wieder in der Lage zu sein, ein Spiel zu gewinnen."

Über allem stehe letztlich, "dass der 1. FC Köln in der Bundesliga bleibt." Ob mit oder ohne Kwasniok.