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Drehung im Abstiegskampf der Bundesliga: St. Pauli in der Krise, Wolfsburg mit Vorsprung

Drehung im Abstiegskampf der Bundesliga: St. Pauli in der Krise, Wolfsburg mit Vorsprung

Die Belastung ist enorm im Endspurt, doch aufgeben kommt nicht in Frage. "Ich werfe den Stab jetzt nicht hin", erklärte Blessin entschlossen und rief zum Teamgeist im stressigen Ringen um den Verbleib in der Liga auf: "Nur im Verbund gelingt es uns." Auch die Vereinsleitung um Präsident Oke Göttlich signalisierte rasch, dass der Trainer nicht zur Debatte stehe.

Zum Match-Center: FC St. Pauli vs. Mainz 05

Allerdings hat sich die Lage durch die jüngste schwache Leistung der Kiezkicker und das 1:1 (0:0) des VfL Wolfsburg am Sonntagabend in Freiburg weiter zugespitzt. Nach drei Spielen ohne Verlust stiegen die Wölfe erstmals unter Dieter Hecking aus den Abstiegsplätzen heraus. "Ich glaube fest daran, dass wir es noch packen. Es wird ein knappes Wettrennen, alles ist denkbar", meinte der Routinier-Coach.

Im bevorstehenden Duell am 34. Spieltag am Millerntor könnten die Wölfe nun im Plus sein, sofern das nächste Wochenende keine Überraschungen bringt. Die Niedersachsen tritt zu Hause gegen den meist überlegenen Meister FC Bayern an, St. Pauli wartet eine sehr herausfordernde Auswärtsaufgabe in Leipzig. Mehr als der Relegationsplatz dürfte für beide Mannschaften angesichts des Abstands zur direkten Rettung kaum noch erreichbar sein.

"Wir treten gegen die Bayern ebenfalls um Punkte an", betonte Wolfsburgs Mittelfeldakteur Patrick Wimmer: "Wichtig ist jedoch, dass wir auf den 16. Platz kommen und dann zwei Entscheidungsspiele folgen." Ähnliche Zuversicht hegt auch St. Paulis Kapitän Jackson Irvine. "Noch sechs Punkte stehen zur Verfügung. Alles bleibt möglich", sagte der Australier: "Wir müssen den Glauben bewahren."

Heidenheim wirft sich noch ins Rennen

Das gilt ebenfalls für den zähen 1. FC Heidenheim, der sich tatsächlich eine weitere Gelegenheit eröffnen könnte. Das Team von Frank Schmidt, das beim 3:3 in München äusserst knapp an einer Überraschung vorbeirutschte, hat mit dem Auswärtstermin in Köln die greifbarste Herausforderung und könnte bei plausiblen Misserfolgen der Rivalen wieder herankommen.

"Vielleicht zahlt sich der Punkt doch aus", hatte Schmidt bereits nach dem Schluss in München hervorgehoben. Am 16. Mai wird endgültig Bilanz gezogen.