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1:7, welches 1:7? Die Bayern-Frauen in Barcelona ohne jeglichen Druck

1:7, welches 1:7? Die Bayern-Frauen in Barcelona ohne jeglichen Druck

"Das Spiel liegt hinter uns", hatte Trainer José Barcala nach dem ersten Duell in der Allianz Arena hervorgehoben: "Wir haben die Lektionen daraus gezogen und uns in den letzten Monaten stark weiterentwickelt." Die Bayern zeigten das im zähen 1:1 am letzten Samstag. Im Rückspiel am Sonntag (16.30 Uhr/ZDF und Disney+) müssen sie das erneut unter Beweis stellen. Nur so kann der Traum vom ersten Europapokal-Finale in der Klubgeschichte wahr werden.

Zum Spielzentrum: FC Barcelona gegen FC Bayern

Die Spielerinnen aus München haben jedenfalls "überhaupt nichts zu verlieren", betonte Nationalspielerin Giulia Gwinn: "Wir reisen an und wissen präzise, was es heisst, diesen finalen Sprung ins Endspiel zu schaffen." Zweimal scheiterten die Bayern bisher im Halbfinale, beim dritten Versuch soll es gelingen. Auch gegen dieses mit Weltklasse-Stars besetzte Barcelona, das zum sechsten Mal hintereinander ins Finale vorrücken möchte. Doch all das berührt die Bayern kaum.

Der Ausfall von Kett trifft die Bayern hart

Die Spanierinnen könnten nach dem verpassten Triumph in München "mit grossem Zorn eintreffen", prognostizierte Gwinn zuversichtlich: "Wir erscheinen hochmotiviert, mit grosser Vorfreude." In München, freute sich Direktorin Bianca Rech, habe man "ausgezeichnete Bedingungen" für das Rematch in Barcelona geschaffen. Zwar steht die Bayern eine "riesige Herausforderung" bevor. Nicht allein wegen des Duells mit der "besten Mannschaft der Welt". Nicht nur aufgrund der schmerzhaften Erinnerungen aus dem Oktober.

Sowohl Trainer Barcala als auch Nationalspielerin Franziska Kett, die im ersten Spiel die beste Bayerin und Torschützin war, fehlen durch Sperre. Vor allem Kett werde der Truppe nach ihrem umstrittenen Platzverweis wegen des Zopf-Ziehs "extrem fehlen", äusserte Rech kürzlich bei MagentaSport. Die 21-Jährige habe in der Allianz Arena "ein brillantes Spiel abgeliefert", sei "über sich hinausgewachsen. Das schmerzt uns wirklich". Dennoch, unterstrich Rech optimistisch, "die Team wird das meistern."

Das muss es auch. Denn nach dem sicheren Titelgewinn und dem Einzug ins Pokal-Finale bietet Barcelona nun "die Gelegenheit, etwas Historisches zu vollbringen", sagte Carolin Simon, die als mögliche Vertretung für Kett links in der Verteidigung kommen könnte, bei Sport1 und versicherte: "Wir investieren alles und schauen, was am Ende herauskommt."

Hauptsache kein 1:7.