Questo articolo non è disponibile in Italian. Lo stiamo mostrando in German.

"Zweifel beseitigt": Mexiko meistert WM-Test erfolgreich

"Zweifel beseitigt": Mexiko meistert WM-Test erfolgreich

Mit strengen Sicherheitsmaßnahmen hat Mexiko etwa vier Monate vor dem Turnierstart einen gelungenen Probelauf für die Fußballweltmeisterschaft durchgeführt. Die Auswahl des Mitveranstalters besiegte Island in der Nacht zum Donnerstag in Queretaro mit 4:0 (2:0). "Das Match hat einige Unsicherheiten geklärt", erklärte der mexikanische Nationaltrainer Javier Aguirre und meinte damit auch die Sicherheitsituation.

Aufgrund der anhaltenden Gewaltwelle in vielen Regionen des Landes nach der Tötung des bekannten Drogenhändlers "El Mencho" durch das Militär wurde das Spiel intensiv überwacht. Um das Stadion La Corregidora herum setzten sich Einheiten der Nationalgarde, des Heeres, der Landespolizei und des Katastrophenschutzes ein, es entstanden sechs Schutzzonen. Wie die Tageszeitung Cuarto Poder berichtet, erinnerte die mit 31.600 Zuschauern ausverkaufte Anlage an einen "Bunker".

Vor Spielbeginn ehrte man in einer Schweigeminute die in Kämpfen gegen die Drogenbanden in Jalisco ums Leben gekommenen Soldaten. Zwei Kinder übergaben Blumen an Soldatinnen. Sie und die Spieler trugen T-Shirts mit dem Slogan "Wir sind mehr als Fußball", während einige Zuschauer im Stadion "Sicherheit, Sicherheit" riefen.

Auf sportlicher Ebene markierte das Duell für Mexiko einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zur WM mit den Gruppenspielen gegen Südafrika, Südkorea und den Sieger der europäischen Playoffs: Aguirre ließ ausschließlich Profis aus der mexikanischen Liga antreten, um zu prüfen, wer für das Endturnier geeignet sein könnte.

"Ich habe meinen Spielern erklärt: 'Schaut euch diese Stimmung an, das ist erst der Anfang! Das ist Mexiko, das ist die Weltmeisterschaft, darum dreht sich alles: das Empfinden für das eigene Vaterland, die Nationalhymne'", so Aguirre. Zur aktuellen Lage im Land fügte er hinzu: "Es ist herausfordernd, 100 Tage vor dem Start voreilige Einschätzungen zu geben. Wir sollten beobachten, ich bevorzuge eine zurückhaltende Haltung."

Mexiko rangiert als zweitwichtigster WM-Veranstalter hinter den USA und vor Kanada mit 13 von 104 Partien. Präsidentin Claudia Sheinbaum hat zugesichert, dass die Sicherheit von Fans und Teams gewährleistet wird. FIFA-Chef Gianni Infantino äußerte sich trotz der Verschärfungen gelassen und beruhigte: "Alles verläuft ausgezeichnet, es wird grandios werden."