Trotz Sechsjahresvertrags: Chelsea entlässt Rosenior
"Diese Wahl fiel dem Verein nicht einfach, aber die aktuellen Resultate und Auftritte lagen unter den notwendigen Anforderungen, obwohl in der laufenden Spielzeit noch viel erreicht werden kann", erklärte Chelsea: "Der Klub bemüht sich um Beständigkeit auf der Trainerbank und wird einen Prozess der inneren Betrachtung einleiten, um die passende dauerhafte Lösung zu ermitteln."
Sturz nach starkem Beginn
Rosenior kam zu Jahresanfang als Ersatz für Enzo Maresca nach England. Davor hatte er den französischen Topklub RC Straßburg geleitet, der ebenso wie Chelsea zum Netzwerk des US-Geschäftsmanns Todd Boehly gehört. Der Transfer hatte die Diskussion über das Multi-Club-Ownership im Profifußball angeheizt, da zahlreiche Anhänger von Straßburg den Weggang ihres Coaches mitten in der Saison als "weiteren erniedrigenden Aspekt in der Unterordnung von Racing unter Chelsea" empfanden.
Der Verein startete vielversprechend und holte die ersten vier Ligapartien unter Rosenior als Weltmeister, doch bald folgte ein Rückschlag. Nach der 0:2-Niederlage am Dienstag gegen das Team von Fabian Hürzeler bei Brighton & Hove Albion distanziert sich Chelsea weiterhin um sieben Zähler von einem Platz in der Champions League. In der Champions League scheiterten die Briten im Achtelfinale klar am Titelverteidiger Paris Saint-Germain.