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Ligue 1: Mühsamer Triumph über Metz – Marseille holt sich den dritten Rang zurück

Ligue 1: Mühsamer Triumph über Metz – Marseille holt sich den dritten Rang zurück

Die kürzliche Pleite in Monaco hatte bei den Mannschaften aus dem Süden erheblichen Druck erzeugt. Dieser Misserfolg hatte nicht nur das Selbstbewusstsein der eigenen Truppe geschwächt, sondern auch den Rivale im Rennen um die Plätze in der Champions League neue Möglichkeiten eröffnet. Angesichts des unerwarteten Rückschlags von Monaco gegen Paris FC ergab sich nun gegen den Tabellenletzten Metz eine günstige Gelegenheit, verlorene Punkte aufzuholen. Die Auswärtsmannschaft aus dem Lothringischen klammerte sich jedoch an ihre verbliebenen Chancen auf den Verbleib in der Liga, die mit der Zeit immer unrealistischer erscheinen.

Zum Spielbericht: Olympique Marseille gegen FC Metz

Wie absehbar strebte Marseille gleich zu Beginn den Angriff an, wirkte dabei aber häufig desorganisiert. Zunächst eröffnete ein grober Fehler von Sadibou Sané beim Ballaufbau Pierre-Emerick Aubameyang die erste klare Gelegenheit, die der Spieler aus Gabun allerdings nicht nutzte (8.). Bald darauf traf er präziser: Bei einem raschen Gegenangriff schloss er kühl zur erfreulichen Führung im Vélodrome ab (13.).

Dieses Tor blieb allerdings ein einzelner Höhepunkt in einem sonst recht zähen Duell. Ein gutes Beispiel bot Amine Gouiri, der eine ideale Passung von Aubameyang hoch über die Latte jagte (21.). Auch Mason Greenwood mangelte es bei mehreren Schüssen an Genauigkeit. Als Aubameyang erneut zum zweiten Treffer kam, stoppte die Fahne des Linienrichters den Jubel – das Ziel wurde wegen Offside annulliert (33.).

Mitten in dieser Serie verpasster Momente fasste Metz plötzlichen Mut. Die Lothringer spielten forsch nach vorn und hätten unmittelbar vor der Halbzeit fast ausgeglichen, doch Gauthier Hein rammte den Ball nur ans Holz. Marseille trug die knappe Vorsprung in die Pause, doch die Leistung bis dahin überzeugte in keiner Weise.

Der späte Sieg für OM

Gleich nach dem Wiederanpfiff atmete das Vélodrome scheinbar auf. Durch eine exakte Vorlage von Greenwood überwand Igor Paixão den Torwart der Gäste Pape Sy beeindruckend zum 2:0. Viele Zuschauer dachten da bereits an den sicheren Erfolg.

Weit gefehlt: Unmittelbar nach dem Einwurf nutzte Georgiy Tsitaishvili eine kollektive Unachtsamkeit in der Defensive von OM und brachte Metz unerwartet wieder näher heran. Dieser Treffer gab den Gästen frischen Wind; sie wurden drängender und jagten den Gleichmacher. Marseille schwankte kurz, und der Keeper Pape Sy parierte stark bei einem Fernschuss von Greenwood sowie einem Kopfstoß des ehemaligen Dortmunders Leonardo Balerdi, um den Vorsprung zu sichern (60.).

In dem nun offenen Spiel verhinderte Geronimo Rulli mit einer tollen Parade gegen Jessy Deminguet den drohenden Ausgleich. Marseille dominierte zwar bildlich, zeigte aber keine echte Stabilität. Je länger das Match dauerte und mit vielen Rotationen sank das Niveau; beide Seiten vermeiden das grobe Risiko und warteten auf Fehltritte des anderen.

In der turbulenten Schlussphase mehren sich die Pannen auf beiden Feldseiten. Trotz intensiver Bemühungen im Kampf konnte Metz keinen weiteren Punkt erzielen. Hingegen sicherte Hamed Junior Traoré in der Nachspielzeit den endgültigen 3:1-Sieg. OM holt sich so einen unspektakulären Dreipunktsieg, akzeptiert ihn dankbar. Der dritte Platz ist vorerst wieder bei Marseille – doch für echte Beständigkeit war diese Vorstellung zu unsicher.