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Andrich sehnt sich nach einer Rückkehr nach Berlin

Andrich sehnt sich nach einer Rückkehr nach Berlin

Robert Andrich erblickte nur wenige Meter entfernt den golden glänzenden DFB-Pokal und verfiel in Schwärmerei. "Ich sehe ihn täglich zu Hause", erklärte der Kapitän von Bayer Leverkusen nach dem erneuten Einzug ins Halbfinale mit einem verliebten Ausdruck, "er steht beim Fernseher, ich habe eine Vitrine bestellt die zu groß ist, meine Frau hat sich damit abgefunden."

Und obwohl er sich keine zweite Nachbildung des Pokals ins Wohnzimmer stellen möchte, zieht es Andrich dennoch zurück nach Berlin. "Man spürt", sagte er nach dem 3:0 (1:0) Sieg im Viertelfinale gegen den FC St. Pauli, "wenn man schon einmal dort war, möchte man wieder hin, da gibt man vielleicht ein bisschen mehr." Für das Finale am 23. Mai.

Dabei sah es in vielen Abschnitten gegen die Hamburger keineswegs danach aus. Leverkusen habe "wirklich kein starkes Spiel" hingelegt, meinte Andrich, aber "im Pokal ist mir das egal". Dennoch gäbe es "noch viel zu verbessern".

Was genau? "Uns fehlt es an Kaltblütigkeit und gegen den Ball waren wir nicht so aggressiv wie gegen Frankfurt." Dazu habe Bayer "zwei oder drei gefährliche Momente" überstehen müssen.

Zum dritten Mal in Folge ins Halbfinale vorzustoßen reichte es trotzdem. Martin Terrier (32.), Patrik Schick (63.) und der eingewechselte Jonas Hofmann (90.+2) erzielten die Tore für den Pokalsieger von 2024 und weckten Andrichs Träume.