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Ricken gibt Grünes Licht: Brandt wechselt nach dem Sommer von BVB weg

Ricken gibt Grünes Licht: Brandt wechselt nach dem Sommer von BVB weg

Der deutsche Fußballprofi Julian Brandt verlässt Borussia Dortmund zum Saisonende ohne Ablöse. Sportdirektor Lars Ricken bestätigte dies nach dem 2:1-Erfolg auswärts gegen den 1. FC Köln am Wochenende. "Wir haben klare Diskussionen geführt und sind übereingekommen, dass der Vertrag nicht mehr verlängert werden soll", erklärte Ricken gegenüber Sky. Brandt, der 29 Jahre alt ist, steht seit 2019 bei BVB unter Vertrag und feierte 2021 den Triumph im DFB-Pokal mit dem Team.

Der Angreifer, der in der laufenden Spielzeit schon zehn Tore in Pflichtmatches erzielt hat, kam vor sieben Jahren aus Bayer Leverkusen für 25 Millionen Euro zu den Schwarz-Gelben. Insgesamt absolvierte er 298 Einsätze und traf dabei 56 Mal für Dortmund. Ricken hatte nur positive Worte für Brandt übrig. "Er hat Hunderte von Partien für Borussia Dortmund bestritten. Wir sind ihm zutiefst dankbar. In sieben Jahren hat er bei uns gespielt, auch wenn er manchmal in die Kritik geriet. Heute hat er erneut eine Assists geliefert." Weiter sagte Ricken: "In Kürze wird er 30 Jahre alt, das gibt uns die Möglichkeit, uns neu auszurichten, und es könnte für alle Beteiligten vorteilhaft sein."

In seiner Zeit bei BVB war Brandt nicht immer frei von Zweifeln, besonders hinsichtlich seiner Körpersprache, des Engagements und der Einstellung wurde er bemängelt. Der ehemalige Nationalspieler Lothar Matthäus hatte vor einem Jahr angemerkt, dass die Fortschritte des talentierten Spielers "stillgestanden" hätten. Als Leader hat Brandt bei Dortmund selten aufgefallen. Dennoch unterstrich Ricken: "Wir trennen uns mit großer Anerkennung."

Nach Angaben des Sportdirektors Sebastian Kehl fiel die Entscheidung beiden Seiten "nicht leicht", da die Zusammenarbeit über lange Zeit auf Vertrauen basierte und Erfolge gebracht hat. Brandt habe "stets zuverlässig agiert", ergänzte Kehl: "Ab einem bestimmten Moment muss man jedoch klare Weichen stellen."