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Neuer BVB Sportdirektor Book: Will keine "großen Ziele rausposaunen"

Neuer BVB Sportdirektor Book: Will keine "großen Ziele rausposaunen"

In der Bundesliga existiert, so ergänzte der 40-Jährige unter Berufung auf den FC Bayern, "ein Klub, der derzeit ein wenig vorausgeeilt ist". Er plane, "das Äußerste zu leisten, um maximal erfolgreich zu werden", hob Book hervor, der als Ersatz für Sebastian Kehl einen Vertrag über drei Jahre erhalten hat. "Jeder kann von Träumen sprechen, doch wir sind noch einen beträchtlichen Weg entfernt."

Der frühere Sportvorstand des Zweitligisten SV Elversberg, der seit seinen Kindertagen Anhänger des BVB ist, soll in seinem "Herzensklub" für frischen Schwung und innovative Ansätze sorgen. Das Ganze basiere "auf einer soliden Basis", jedoch sei auch "eine Erneuerung erforderlich", äußerte sich Carsten Cramer, Sprecher der Geschäftsführung.

Ricken fordert "die Mischung" in der Nachwuchsarbeit

Dortmund beabsichtigt, Books Stärken als "Perlensucher" einzusetzen, dennoch plant der Bundesliga-Zweite keine totale Umwälzung seines Ansatzes. "Zukünftig wird keine U21-Mannschaft zum Einsatz kommen", unterstrich Sportgeschäftsführer Lars Ricken, "wir dürfen nicht vorgeben, die Jugend zu fördern, und dann auf dem siebten Platz landen, wo wir uns gegenseitig umarmen. Die richtige Balance ist notwendig."

Book, der als Spieler im Mittelfeld bis in die zweite Liga gekommen war, hatte seit 2017 wesentliche Anteile am Aufstieg des bescheidenen SV Elversberg aus der vierten Liga bis kurz vor die Bundesliga-Tür. In diesem Prozess qualifizierten sich Talente wie der jetzige Nationalstürmer Nick Woltemade (Newcastle United) oder Fisnik Asllani (TSG Hoffenheim) für anspruchsvollere Positionen. Younes Ebnoutalib hatte der Sportvorstand aus der sechsten Liga geholt und ihn nur ein Jahr später für acht Millionen Euro an Eintracht Frankfurt abgegeben.