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Zutiefst getroffen: Ehemaliger Leipziger Xavi Simons muss Weltmeisterschaft auslassen

Zutiefst getroffen: Ehemaliger Leipziger Xavi Simons muss Weltmeisterschaft auslassen

Die dramatischen Momente ereigneten sich nach einem Zusammenprall mit dem Wolverhampton-Verteidiger Hugo Bueno: Simons fiel schreiend zu Boden und umklammerte sofort sein Knie. Obwohl das medizinische Personal von Tottenham ihn nach einer kurzen Versorgung erst einmal zurück aufs Spielfeld schickte, musste der junge Spieler kurz darauf unter Tränen auf einer Trage abgetragen werden.

Die folgende Untersuchung ergab ein vernichtendes Ergebnis: Ein Riss des vorderen Kreuzbands im rechten Knie. Dadurch steht Simons eine Pause von bis zu einem Jahr bevor, und sein Traum von der Teilnahme an der WM in Kanada, Mexiko und den USA ist zerplatzt.

Simons äußert sich auf Instagram

In einem gefühlvollen Beitrag ließ Simons seinen Kummer mit den Anhängern teilen: "Man hört oft, dass das Leben ungerecht sein kann, und heute spürt man das nur allzu sehr. Meine Saison ist plötzlich beendet. Um ehrlich zu sein, bin ich total am Ende, es macht alles keinen Sinn."

Er fuhr fort und beschrieb den Schmerz über das verpasste Event: "Alles, was ich mir gewünscht habe, war, für meine Mannschaft anzutreten. Nun ist mir diese Gelegenheit geraubt worden, genau wie der Start bei der Weltmeisterschaft. Mein Land diesen Sommer zu repräsentieren... einfach nicht mehr möglich. Ich brauche eine Weile, um das zu verdauen, doch ich werde alles geben, um der zuverlässigste Mitspieler zu bleiben, der ich sein kann."

Der Coach Roberto De Zerbi äußerte sich nach dem Triumph noch optimistisch, als er erwähnte, dass Simons in einem ersten Austausch schon etwas ruhiger gewirkt habe. Dennoch lastet die Lücke im Kader schwer: Nach seinem Wechsel von RB Leipzig für 65 Millionen Euro hatte Simons kürzlich seine Bestform erreicht und war mit zwei Treffern sowie einer Assists in den vergangenen fünf Begegnungen ein Schlüsselspieler für Tottenham geworden.

Erhebliche Bedenken für Nationaltrainer Ronald Koeman

Für den niederländischen Auswahltrainer Ronald Koeman bedeutet der Verlust von Simons den nächsten harten Rückschlag, nur 45 Tage vor dem WM-Start. Die Aufzählung der Abwesenden und Unsicheren ist alarmierend:

Definitiv ausgeschieden: Zusätzlich zu Simons fällt auch PSV-Anführer Jerdy Schouten mit einem Kreuzbandriss aus.

Unklar: Spieler wie Matthijs de Ligt und Memphis Depay ringen um eine pünktliche Genesung.

Kürzlich abwesend: Wichtige Kräfte wie Frenkie de Jong und Ryan Gravenberch haben die jüngsten Probematches verpasst.

Die Holländer stoßen in Gruppe F auf Japan, Schweden und Tunesien. Das Auftaktmatch gegen Japan ist am 14. Juni geplant, allerdings ohne ihren talentierten Mittelfeldspieler Xavi Simons.