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Ähnlich wie die Männermannschaft: Bayern-Frauen sichern mit spätem Gwinn-Tor den Meistertitel

Ähnlich wie die Männermannschaft: Bayern-Frauen sichern mit spätem Gwinn-Tor den Meistertitel

Edna Imade (8.), Barbara Dunst (50.) und die eingewechselte Gwinn (84.), die kürzlich in der Länderspielzeit eine Schulterverletzung erlitten hatte, erzielten die entscheidenden Treffer in der Alten Försterei. Dadurch gelang der 19. Sieg in Folge, was den Meistertitel frühzeitig klärte. Für Union Berlin schossen Sophie Weidauer (11.) und Lia Kamber (77.) die Tore.

Zum Match-Center: Union Berlin vs. Bayern München

Mit vier Spielen vor dem Ende und 64 Punkten ist Bayern vom Spitzenplatz nicht mehr zu verdrängen. Die Spielerinnen aus München streben jedoch mehr an. Im Endspurt der Saison könnte sogar ein Triple drin sein. Zuerst steht am Samstag (18.15 Uhr/Disney+) das Hinspiel des Champions-League-Halbfinals gegen den spanischen Topclub FC Barcelona an, um die Chance auf den ersten Erfolg in der Königsklasse zu halten. Im DFB-Pokal wartet am 14. Mai das Finale gegen den alten Rivalen VfL Wolfsburg. Nach dem achten Titel insgesamt können die Münchnerinnen mit Schwung in die Schlussphase gehen.

"Das ist wirklich der Wahnsinn", meinte Dunst bei MagentaTV. Eine große Feier gebe es aber noch nicht: "In den kommenden Tagen steht der nächste große Kampf an, daher feiern wir erstmal zurückhaltend. Das heben wir uns für das Ende auf. Trotzdem genießen wir die Atmosphäre hier."

Gwinn und Bühl wieder fit

In diesem Kontext hatte Barcala vorab betont, mit Blick auf den geplanten Bundesliga-Triumph: "Es wäre ideal, es so früh wie möglich zu erreichen, dann bleibt Energie für die nächsten Herausforderungen."

Der Trainer kann nun wieder auf Gwinn setzen, die sich in der ersten WM-Qualifikation des DFB-Teams gegen Österreich (5:1) verletzt hatte, und auf Klara Bühl nach ihrer Wadenverletzung. Beide Nationalspielerinnen saßen zu Beginn neben Torschützin Pernille Harder auf der Ersatzbank. Später übernahm vor allem Gwinn eine Schlüsselrolle.

Bayern bezwingt kämpferische Berlinerinnen

Vom Rand aus wirkten die drei wie ihre Mitspielerinnen, die vor 13.220 Zuschauern rasch die Kontrolle auf dem Platz übernahmen. Der Vorsprung ließ nicht lange warten. Nach einem ersten Kopfball (6.), den Union-Torhüterin Cara Bösl hielt, traf Imade beim nächsten Versuch. Die Hausherreninnen konterten jedoch schnell: Weidauer nutzte einen Fehler von Dunst, stürmte aufs Tor zu und blieb vor Keeperin Ena Mahmutovic cool.

Bayern preschte weiter, doch die Berlinerinnen bissen sich in Duellen fest. Die Münchnerinnen ließen den Ball oft durch die Reihen gleiten, fanden im Abschlussdrittel aber keinen Weg durch. Linda Dallmann probierte es aus der Distanz, Bösl wehrte ab (33.). Auch in der zweiten Halbzeit setzte Bayern Druck fort, Dunst traf als Belohnung. Barcala brachte mit Harder und Bühl (62.) frische Kräfte nach vorn, Union blieb aber gefährlich. In den Schlussphasen kam Gwinn rein und traf nur 15 Minuten später zum Titelentscheid für Bayern.