Wolfsburg vor Spiel gegen BVB: Jeder kennt die Lage
Der in der Krise steckende Bundesligist VfL Wolfsburg sucht weiterhin nach Stabilität vor dem bevorstehenden Match gegen Borussia Dortmund. "In der Defensive sind wir zu empfindlich", erklärte Trainer Daniel Bauer am Donnerstag. Nur durch anhaltende Arbeit könne man vorankommen, man müsse jedoch ebenso "diese persönlichen Fehltritte mindern, trotz aller taktischen Übungen und Trainingseinheiten, denn am Tagende begehen wir einfach zu viele davon".
Bauer unterstrich, dass dies nicht allein die zentralen Abwehrspieler betrifft: "Wir haben viel zu viele leichte Gegentore hinnehmen müssen. Das ist eine Tatsache, die sich unbedingt ändern muss." Zur Frage der Umstellungen in der Startelf sagte der Trainer: "Es steht fest, dass wir noch keine feste Formation haben, da wir in den Vorstellungen noch keine Beständigkeit erreichen konnten." Basierend auf den bisherigen Ergebnissen habe sich "bisher keine definitive Startelf abgezeichnet".
Aktuell blicken die Wölfe mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem Abstiegsplatz 16 ängstlich nach unten. "Jeder Spieler im Team und jeder Mitarbeiter im Club ist sich der Lage voll bewusst. In dieser Saison dreht sich alles darum, den Klassenerhalt zu sichern", betonte Bauer.