Weiterer Erfolg: Österreich besiegt Südkorea mühsam
Zweites Match, neuer Triumph: Die österreichische Nationalmannschaft beginnt das Jahr 2026 mit Schwung und bezwingt nach dem Ghana-Sieg auch Südkorea. Der Treffer von Marcel Sabitzer zum 1:0 kurz nach der Halbzeit reicht in einem dürftigen Duell aus.
Im Unterschied zum 5:1 gegen Ghana am Freitag rotiert Ralf Rangnick mit sieben neuen Spielern. Im Kasten profitiert nach Alexander Schlager und Wiegele nun Patrick Pentz von der dritten Gelegenheit als Torwart.
Österreich: Rangnick setzt auf Rotation mit sieben Änderungen
In der Verteidigung mit vier Mann frisches Blut: Philipp Mwene links und Marco Friedl in der Mitte halten stand, doch anstelle von Kevin Danso und Stefan Posch stützen Maximilian Wöber Lienhart sowie Konrad Laimer die Rückreihe. Auf der defensiven Mittelfeldposition ruht Nicolas Seiwald, stattdessen testet Rangnick ein neues Paar in der Mitte. Xaver Schlager aus Leipzig startet neben ihm, und Paul Wanner glänzt mit seinem ersten Start in der Elf.
Zum Spielbericht: Österreich gegen Südkorea
Marcel Sabitzer agiert im offensiven Mittelfeld weiter vorne als gewohnt bei Borussia Dortmund, Christoph Wimmer deckt die andere Flanke ab, während Christoph Baumgartner den Top-Torschützen, Kapitän und Stürmer Marko Arnautovic unterstützt. Romano Schmid und Michael Gregoritsch beginnen auf der Ersatzbank.
Sabitzers Volltreffer genügt im Endeffekt
Die Österreicher übernehmen früh den Ballbesitz, erzeugen aber kaum echte Gelegenheiten. Südkorea schießt in der ersten Hälfte 6:1 Mal aufs Tor, bleibt jedoch selten bedrohlich.
Nach der Pause startet Österreich dynamischer und jubelt bereits in der dritten Minute: Wie schon gegen Ghana übernimmt Sabitzer die Führung für sein Team. Der Spieler aus Dortmund nutzt eine Pass von Schlager und schlägt per Volley ein.
Das Bild des Spiels verschiebt sich kaum. Auch die vielen Wechsel ab der 61. Minute bringen wenig Frische. Positiv: David Alaba kehrt verletzungsbedingt zurück, nachdem er frühere Länderspiele aussetzte.
In der zweiten Halbzeit überwiegen die Chancen der Koreaner, doch wie zuvor zielen sie nicht präzise. So sichern die Österreicher den knappen Erfolg entspannt bis zum Abpfiff.