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Noch lange nicht vorbei: SC Freiburg blickt gespannt auf Duell mit Celta Vigo

Noch lange nicht vorbei: SC Freiburg blickt gespannt auf Duell mit Celta Vigo

Die Enttäuschung nach der knappen Niederlage gegen den FC Bayern hat der SC Freiburg schnell überwunden. Jetzt bereiten sich die Breisgauer auf den bedeutendsten Abend im Europapokal der Vereinsgeschichte vor. Am Donnerstag (21 Uhr/RTL) beginnt der Sport-Club mit dem Viertelfinal-Hinspiel gegen Celta Vigo die entscheidenden Wochen.

"An einen Viertel oder Halbfinalteilnehmer wird man in zehn Jahren wohl nicht so stark denken. Wichtig ist, dass alle im Club erkennen, es muss nicht alles zu Ende sein", erklärte Verteidiger Matthias Ginter im kicker und skizzierte so den Weg nach vorn.

Match-Center: Freiburg vs. Celta Vigo

Ein wahres Highlight

Zuerst die zwei spanischen Abende in der Europa League, dann das Derby im Pokalhalbfinale gegen Stuttgart und dazwischen der Streit um Platz sieben in der Bundesliga, in sechs Partien über 18 Tage wird für die Breisgauer im April das Saisonende geklärt.

"Es ist immer noch alles möglich", unterstrich Ginter: "Etwas Außergewöhnliches zu schaffen, treibt mich weiter an." Das ist mit dem ersten Viertelfinale auf internationaler Bühne in der Clubhistorie schon erreicht.

"Das ist definitiv ein Höhepunkt, den wir in Freiburg bisher nicht erlebt haben", meinte Stürmer Lucas Höler bezüglich des Heimspiels gegen Celta Vigo.

Club und Anhänger fiebern seit dem klaren Achtelfinalsieg gegen KRC Genk diesem Spiel entgegen, die Karten waren rasch ausverkauft. Die späte und sehr schmerzhafte 2:3-Niederlage nach 2:0-Vorsprung gegen Bayern München soll nun als Ansporn gegen den spanischen Sechsten der Tabelle wirken.

"Die besitzen sicher eine starke Qualität, doch wenn wir mit der gleichen Energie antreten wie gegen Bayern, dann besiegt uns das", sagte Stürmer Igor Matanovic: "Wir legen 120 Prozent rein."

Bescheidenheit wahren

Die Darbietung gegen Bayern sei die "Basis für die nächsten Herausforderungen. Am besten bauen wir darauf auf", fügte Trainer Julian Schuster hinzu: "Genau das benötigen wir bei Gegnern auf diesem Level."

Allgemein möchte er jedoch keinen übermäßigen Druck auf diese Matches ausüben. "Früher haben wir uns über den Klassenerhalt oder den Aufstieg gefreut", so der Trainer: "Heute dürfen wir den Einzug ins Viertelfinale der Europa League genießen. Es ist wunderbar, dass es weitergeht."

Nur zum sechsten Mal insgesamt tritt der Sport-Club im Europapokal an, die besten Momente waren in der Europa League die Achtelfinalaus gegen Juve (22/23) und West Ham (23/24).