Kritik am Schiedsrichter: Pauli-Trainer Blessin zahlt 10.000 Euro Strafe
Blessin hatte sich nach dem 1:2 in dem entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt in der Bundesliga zuletzt gegen SC Freiburg über Schiedsrichter Florian Badstübner geärgert und laut DFB die Unparteilichkeit des Richters in Zweifel gezogen.
Match-Center: St. Pauli gegen Freiburg
"Es steht viel auf dem Spiel"
Seine Mannschaft habe nicht gegen elf Gegner gespielt, sondern gegen zwölf, wobei der Schiedsrichter der Zwölfte war, äußerte Blessin unter anderem bei DAZN: Es gab zahlreiche kleine Vorfälle. Wenn ein Schiedsrichter mir eine Gelbe Karte zeigt und dabei spöttisch grinst, halte ich das für respektlos. Auch wenn ich emotional bin. Vor dem ersten Gegentor ließ er drei Situationen laufen. Man könnte nun sagen, saurer Verlierer, das ist in Ordnung.
Auf der Pressekonferenz nach dem Match bedauerte Blessin seine Äußerungen. Die Bemerkung, die ich bei DAZN gemacht habe, war nicht klug. Sie kam aus der Hitze des Gefechts, das sollte man mir nachsehen, erklärte er: Hier steht extrem viel auf dem Spiel.