"Berechtigte Hoffnung" auf Kaderplätze für Eintracht-Nachwuchs
Die Personallage bei Eintracht Frankfurt gestaltet sich vor dem Jahresende als recht knifflig, und Trainer Dino Toppmöller plant möglicherweise eine weihnachtliche Überraschung für das Auswärtsspiel in der Fußball-Bundesliga gegen den Hamburger SV. Diese Woche haben mehrere U19-Spieler mit den Profis trainiert, weshalb unter den jungen Talenten "berechtigte Hoffnung" besteht, dass ein oder zwei von ihnen in den Kader aufgenommen werden könnten, so Toppmöller vor dem Duell am Samstag (15.30 Uhr/Sky): "Allerdings nicht ausschließlich deswegen, dass Spieler fehlen."
Die jungen Kicker hätten sich diese Chance durch ihre starken Auftritte redlich verdient, und es sei spannend zu sehen, wer am Wochenende im Spielbericht auftaucht, ergänzte Toppmöller. Derzeit plagen den SGE-Trainer im Mittelfeld die Ausfälle von Ellyes Skhiri und Farès Chaibi (beim Afrika Cup), und im Angriff ist die Besetzung besonders dünn.
Zusätzlich zu den langfristig verletzten Jonathan Burkardt (Wadenleiden) und Michy Batshuayi (Mittelfußbruch) muss Toppmöller auf den kranken Elye Wahi in Hamburg verzichten. Als letzter zentraler Stürmer bleibt Jessic Ngankam im Kader. Für den Nationalspieler Burkardt rechnet der Coach mit einer Rückkehr zu Jahresbeginn, doch ein sofortiger Einstieg beim Training am 2. Januar könnte knapp werden. Positiv bei Kapitän Robin Koch, der nach dem Wechsel gegen den FC Augsburg wieder fit ist.
Auf einen Erfolg würde das Team nicht mehr zusammen bei einer Weihnachtsfeier feiern, stattdessen starte direkt nach dem Spiel der offizielle Urlaub, erklärte Toppmöller: "Wir haben lange genug beisammen gesteckt und viel zusammen gereist."