Zwischen Sachsenliga und Europapokal: Lok Leipzig will zurück ins Fast-Profigeschäft
Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sie jedoch in beiden Partien gegen die Würzburger Kickers eine starke Leistung zeigen. Die Mannschaft aus Franken profitierte davon, dass die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg verzichtete, und konnte nur deshalb den Sprung in dieses entscheidende Aufstiegsspiel schaffen. Nach Jahren der Enttäuschung möchte Leipzig endlich den letzten Schritt gehen und zum ersten Mal in die 3. Liga aufsteigen. Ende der Neunziger begann bei "Locksche" der Niedergang: Die finanziellen Schwierigkeiten nach der Integration in die Bundesliga setzten ein und führten zu einem tiefen Fall bis in die Sachsenliga.
Match-Center: 1. FC Lokomotive Leipzig gegen Würzburger Kickers
Dem Erzrivalen auf den Fersen
Die Hoffnungen ruhen nun auf dem Topscorer und ehemaligen Braunschweiger Ayodele Adetula, der in dieser Spielzeit 17 Tore erzielte, sowie auf Sandhausen Leihgabe Stefan Maderer, der 14 Treffer beisteuerte. Nun möchte man an den 5:2 Erfolg vom letzten Spieltag anknüpfen, um auch gegen Würzburg vor heimischem Publikum eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel zu sichern.
Die Franken kommen jedoch mit vier Siegen in Folge in guter Form ins Bruno-Plache Stadion. Daher wird ein offener Schlagabtausch erwartet, der bei einem positiven Ausgang für die Leipziger für ausgelassene Stimmung in der Stadt sorgen könnte – man wäre dann eine Liga näher an RB Leipzig, dessen Vereinsstruktur den absoluten Gegensatz zum DDR Traditionsklub darstellt.