Zum ersten Mal in der Bundesliga? Elversberg in Führung beim Aufstiegskampf

Zum ersten Mal in der Bundesliga? Elversberg in Führung beim Aufstiegskampf

Durch den überzeugenden 5:1 Erfolg gegen den Rivalen Paderborn haben die Spieler aus dem Saarland sich hinter dem Tabellenersten Schalke 04 die beste Ausgangsposition für den zweiten direkten Aufstieg gesichert. Nach dem Unentschieden des SCP am Freitagabend gegen den Karlsruher SC mit 2:2 nach Führung bei 1:0 würde für Elversberg bereits ein Triumph am Sonntag um 13.30 Uhr bei Sky gegen den Abstiegskämpfer Fortuna Düsseldorf ausreichen, um den direkten Aufstieg zu fixieren.

Zum Match-Center: Fortuna Düsseldorf vs. SV Elversberg

Falls Hannover 96 am Samstag um 13.00 Uhr bei Sky beim VfL Bochum nicht siegt, könnten drei Zähler dank des besseren Torverhältnisses sogar schon den Eintritt in die Bundesliga bedeuten. Das Vertrauen darauf wächst stetig.

"Es fühlt sich toll an, auf dem zweiten Platz zu stehen, und nun möchten wir das auch zu Ende bringen", meinte der beste Torschütze Lukas Petkov. In den jüngsten Duellen seien sie "bereits so etwas wie der Favorit. Allerdings haben wir in dieser Spielzeit erlebt, dass ohne volle Intensität und unser Bestes in Spielen wie in Fürth verlieren oder uns quälen wie in Bielefeld". Dennoch deutet die Entwicklung positiv für die SVE hin.

"Stärke bewiesen"

Mit sieben Zählern aus den drei letzten Begegnungen wechselten sie von der Verfolgerrolle in die des Verfolgten, trotz vieler Herausforderungen. Vor Saisonbeginn verließen Erfolgscoach Horst Steffen und Schlüsselspieler wie Fisnik Asllani den Verein, wodurch die SVE nach dem verpassten Aufstieg letztes Jahr plötzlich als Kandidat für den Abstieg galt.

Nach einer starken Hinrunde verließ auch Torjäger Younes Ebnoutalib zu Eintracht Frankfurt und Sportdirektor Ole Book zu Dortmund, was einen Niedergang andeutete.

Trotzdem entdecken die Saarländer stets neue Ansätze, um bei Rückschlägen siegreich zu bleiben. "Wir haben echte Stärke bewiesen", erklärte der Mittelfeldakteur Amara Condé zum Verlauf: "Es steht fest, dass wir den zweiten Rang auf keinen Fall mehr abgeben und das Jahr erfolgreich abschließen möchten."

Mögliche Bedenken bezüglich der Eignung des Stadions, das noch wie eine Baustelle wirkt, wurden von den Verantwortlichen entkräftet. "Das Stadion ist bereits für die erste Liga zugelassen", betonte Vizepräsident Swen Hoffmann: "Es bedarf noch einiger Verbesserungen, doch das sind handhabbare Angelegenheiten."