Zuerst den Klassenerhalt sichern, dann Abschied vom FC? El Mala zählt "noch fünf Spiele"
Während seine Mitspieler den entscheidenden Erfolg des 1. FC Köln im Abstiegskampf mit lauten Rhythmen in der Umkleide begingen, teilte Said El Mala gelassen seine Ideen für die Zukunft mit und erzeugte dadurch weitaus mehr Aufsehen. "Es warten hier noch einige Partien auf uns, die für den Club von großer Bedeutung sind. Falls der Moment kommt, ergibt sich sicher etwas Passendes", erklärte der aufstrebende Talent.
Zunächst den Verbleib in der Liga mit dem FC erreichen, dann auf ein höheres Niveau wechseln? "Was genau geschieht, das weiß ich nicht. Ich habe jedoch noch fünf Begegnungen vor mir. Und dafür werde ich mein Bestes geben", betonte der 19-Jährige.
Im 3:1-Triumph über Werder Bremen hatte El Mala den Kölner Verein zuvor mit einem Elfmeter früh zum Sieg verholfen und so seine Aussagen untermauert.
Überlegungen und Gerüchte bezüglich eines potenziellen Transfers im Sommer wischte er vom Tisch: "Wir führen vertrauliche Unterredungen mit Thomas Kessler und sind transparent und aufrichtig gegenseitig." Auf die Nachfrage, ob ein Verbleib ausgeschlossen sei, erwiderte El Mala abermals: "Das kann ich nicht vorhersagen."
FC erhofft sich Rekordsumme
Seit beinahe einem Jahr wird der Flügelstürmer von potenziellen Bietern umworben, trotzdem verlängerte er seinen Kontrakt in Köln bis 2030 ohne Abfindungsklausel.
Für die vermögenden Teams der englischen Premier League spielt das keine Rolle, insbesondere Brighton & Hove Albion soll involviert sein. Das kennt FC-Geschäftsführer Kessler, der einen historischen Transfer ahnt. Der Aufsteiger ziele auf rund 50 Millionen Euro ab, berichten Kölner Quellen.