Zuerst Huth, nun Popp? Lerch erhofft sich Signalwirkung

Zuerst Huth, nun Popp? Lerch erhofft sich Signalwirkung

Trainer Stephan Lerch erwartet nach der Bindung von Svenja Huth an den VfL Wolfsburg eine vergleichbare Wendung bei Alexandra Popp. Die Vertragsverlängerung der Ex-Nationalspielerin Huth bis 2027 bedeutet bereits "eine leichte Signalwirkung", so der 41-Jährige vor dem Viertelfinale im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt am Mittwoch (18.30 Uhr/Sky): "Es würde mich natürlich freuen, wenn wir bei Alexandra Popp ein ähnliches Ergebnis erzielen könnten."

Die ehemalige DFB-Kapitänin besitzt jedoch "ihren eigenen Willen", betonte Lerch: "Ich bin mir nicht sicher, ob das für sie am Ende entscheidend sein wird." Der Coach konnte derzeit keine Bewertung abgeben: "Bezüglich dieser Angelegenheit bleibt es weiterhin aufregend."

Am Dienstag teilte der VfL mit, dass Huth in der nächsten Saison für die Wölfinnen weiterspielt. Popp hält ihre Zukunft dagegen offen, es wird mehrmals ein Transfer zum möglichen Zweitliga-Aufsteiger Borussia Dortmund diskutiert. Die 34-Jährige hat ein solches Szenario zuletzt nicht ausgeschlossen. Popp stammt aus Witten und wuchs im Ruhrgebiet auf. Seit Kindheit unterstützt sie den BVB.

Für Lerch ist der Verbleib von Huth "ein ausgesprochen positives Signal". Die Offensivkraft ist "eine herausragende Persönlichkeit im Frauenfußball". In der laufenden Saison zeigt sie erneut "wie entscheidend sie für das Team mit ihren Stärken auf dem Flügel ist". Noch bedeutsamer ist Huth "als Führungsfigur" im Kader.