Zeitkonflikt am Freitag: Fischer "nicht besonders karnevalsbegeistert"
Ob Fußball oder Karneval? Für Urs Fischer steht die Wahl fest. "Bei mir ist es klar: Fußball. In Mainz läuft das jedoch teilweise anders", erklärte der Coach des Bundesliga-Teams FSV Mainz 05 einen Tag vor dem Weiberfastnacht. "Ich bin nicht sonderlich karnevalsbegeistert." Für das TV-Angebot am Freitagabend wollte der Schweizer trotzdem keinen Rat geben.
Für Anhänger von Fußball und Karneval ergibt sich am Freitag ein Zeitproblem: Das Auswärtsspiel der Mainzer beim Zweitplatzierten Borussia Dortmund (20.30 Uhr/RTL und Sky) kollidiert mit der klassischen Karnevalssitzung aus dem Kurfürstlichen Schloss in Mainz auf ZDF. "Die Fans sind groß genug, um selbst zu entscheiden", äußerte Fischer wie üblich sachlich, doch mit einem Schmunzeln. Sein Tipp: Zuerst das Match "und anschließend feiern".
Der Trainer legte den Fokus stattdessen auf den Sport: "Ich bin überzeugt, dass dieses Selbstbewusstsein durch unsere kürzlichen Erfolge zurück ist", meinte er hinsichtlich der soliden Leistungen der letzten Wochen, dank der Mainz aus dem Abstiegsbereich auf Position 14 aufgerückt ist. Allerdings sei "noch gar nichts in trockenen Tüchern".
In Dortmund steht "eine harte Nuss bevor. Wir benötigen einen starken Tag von uns. Und es würde uns nicht stören, falls sie nicht ihr Maximum rausholen."