Woltemade pariert Kritik als DFB-Angreifer: Jetzt ein völlig neuer Nick

Woltemade pariert Kritik als DFB-Angreifer: Jetzt ein völlig neuer Nick

Woltemade, der in diesem Jahr bisher nur ein Mal getroffen hat, erläuterte: "Bei den Magpies laufe ich nun an einer Position, die sich stark von der zu Saisonstart unterscheidet. Natürlich assoziiert man mich mit Toren, doch es ist nicht vergleichbar, die Trefferzahl eines Stürmers mit der eines Mittelfeldspielers zu messen, der häufig 50, 60 oder 70 Meter vom gegnerischen Kasten entfernt operiert."

Er beschrieb sich als "im Moment ein komplett anderer Nick Woltemade, als ich das zu Saisonbeginn war", da Newcastles Trainer Eddie Howe ihn kürzlich tiefer positioniert hat als üblich: "Im Moment müsste man mich eher danach bewerten, wie ich meine Zweikämpfe führe oder die Räume sichere."

Woltemade fühlt sich als zentrale Neun wohl

Mit seiner veränderten Aufgabe bei Newcastle ringt er jedoch nicht. "Ich schieße dadurch viel weniger Tore, klar. Aber ich bin völlig entspannt, ich finde es gar nicht schlecht, mein Repertoire zu erweitern", meinte Woltemade: "Und ich bin überzeugt, dass es mich auf Dauer stärker macht, wenn ich auch mit solchen Phasen umzugehen lerne."

Der frühere Stuttgarter würde am ehesten zentral im Sturm agieren, wie zuletzt beim 2:1-Erfolg der DFB-Auswahl im WM-Vorbereitungsspiel gegen Ghana. "Ich denke, dass ich dadurch meine Stärken fürs Team am besten einbringen kann", betonte Woltemade.