"Wir sind zuversichtlich": VfB Stuttgart zielt auf Champions League ab
Hoeneß blickt positiv auf anspruchsvolles Spielprogramm
Der VfB Stuttgart belegt vor den abschließenden fünf Partien der Saison den dritten Platz und führt mit vier Zählern Vorsprung auf Verfolger Bayer Leverkusen. Dennoch stehen den Schwaben noch etliche Hürden bevor.
Nächster Auftritt ist am Sonntag (17:30 Uhr/DAZN) beim übermächtigen FC Bayern, daneben lauern direkte Rivalen wie TSG Hoffenheim und Leverkusen. Zusätzlich erwarten den Cup-Halbfinalisten in der Bundesliga Spiele gegen Werder Bremen sowie Eintracht Frankfurt.
Hoeneß bezeichnete das Programm als "anspruchsvoll. Wir messen uns nun mit dem FC Bayern. Doch das birgt auch eine große Gelegenheit, direkt gegen diese Teams anzutreten. Solche Duelle sind Wert der Sechs Punkte und aus unserer starken Lage heraus könnten sie maßgeblich werden", unterstrich der 43-Jährige: "Trotzdem Schritt für Schritt. Wir bleiben bescheiden."
Undav muss in München pausieren
In der Allianz-Arena entfällt für Hoeneß der Einsatz von Deniz Undav. Der Länderspieler mit 18 Saisontoren als erfolgreichster deutscher Stürmer in der Liga erhielt kurz vor Ende gegen den HSV bei einer Rangelei seine fünfte Verwarnung. "Ich verstehe ihn bis zu einem gewissen Grad. Dennoch war es überflüssig. Ohne Deniz in München auszukommen, ist etwas, das niemand möchte", meinte Hoeneß.
Angelo Stiller (22.), Chris Führich (32.), Maximilian Mittelstädt (56.) sowie Einwechsler Bilal El Khannouss (86.) sorgten beim HSV-Sieg für die Treffer. Undav vergab einen Strafstoß (82.). Insgesamt zeigte der VfB im Abschluss etwas Ungenauigkeit. "Am Ende der Saison kommen noch diverse knappe Begegnungen auf uns zu. Dort gewinnt die Effizienz bei Chancen noch mehr an Bedeutung als in diesem Spiel", erklärte der beeindruckende Mittelstädt.