Wichtiger Sieg für Leipzig auf dem Weg zur Champions League: Erfolg gegen Union Berlin
"Es ist klar zu sehen, in welcher Position RB Leipzig sich befindet. Sie sind aus gutem Grund an der Spitze. Wir kannten die Herausforderung, die uns erwartete, diese hohe Qualität. Trotzdem hatten wir große Pläne. Wir sind über das Ergebnis frustriert", äußerte Eta bei Sky.
Die Treffer von Max Finkgräfe (22.), Romulo (25.) und Ridle Baku (63.) für Leipzig führten zur Berliner Pleite. Danilho Doekhi (78.) schoss für Union. Mit nur noch drei Restspielen könnte Union mit 32 Punkten durchaus in den Abstiegskampf rutschen. Der FC St. Pauli auf Platz 16 mit 26 Punkten hat am Samstag (15.30 Uhr/Sky) die Gelegenheit, gegen 1. FC Heidenheim den Abstand zu verringern.
Leipzig geht nach dem fünften Erfolg in Folge fast sicher von der Champions League Qualifikation aus. Auf dem dritten Platz mit 62 Zählern könnte RB den Zweiten Borussia Dortmund (64 Punkte) im Abschluss noch um die Vizemeisterschaft herausfordern.
"Wir möchten unbedingt Ergebnisse erzielen. Wir reisen nach Leipzig, um Punkte mitzunehmen", erklärte Unions Interimstrainerin Eta vor dem Auswärtsspiel bei den Sachsen. Im Gegensatz zum 1:2 gegen VfL Wolfsburg in ihrem ersten Match, wo Union viele Möglichkeiten hatte aber zu wenige verwandte, waren die Berliner anfangs defensiv eingestellt.
Leipzig setzte von Beginn an Druck aus. Als Union Torhüter Frederik Rönnow einen Flankenball von Yan Diomande parierte, nickte Verteidiger Leopold Querfeld den Ball zu Finkgräfe, der aus der Strafraumgrenze traf. Nur drei Minuten später war Querfeld wieder im Spiel, als er nach einem weiten Wurf von RB Keeper Maarten Vandevoordt den Stürmer Romulo erreichte. Der Brasilianer bugsierte den Ball am herauslaufenden Rönnow vorbei ins Netz.
Leipzig behält die Oberhand auch nach der Pause
Zum Unglück verletzte sich Rönnow bald beim Abstoß, sein Ersatz Carl Klaus (31.) trat ein und wurde sofort von den angriffslustigen Leipzigern getestet. Einen Kopfball von Christoph Baumgartner (34.) lenkte Klaus knapp zur Latte. Dort prallte der Ball wieder ab, nachdem Union Kapitän Christopher Trimmel (40.) versuchte, einen abgefälschten Schuss von Baumgartner zu klären.
Aus heiterem Himmel erhielt Unions Oliver Burke (45.+2) nach einem Leipziger Ballverlust vor der Pause die Gelegenheit zum Ausgleich; im Eins gegen eins mit Maarten Vandevoordt zögerte der Schotte zu lange. Direkt nach der Pause zeigte sich Union wieder passiv, RB kontrollierte das Spiel. Der beeindruckende Diomande legte mit einem präzisen Pass für Baku frei, der als Rechtsverteidiger das Match besiegelte. Doekhis Kopfnicken nach einer Ecke kam zu spät.