Wechsel-Wirrwar um Okpala: Mannheim "verwundert" über SCP

Wechsel-Wirrwar um Okpala: Mannheim "verwundert" über SCP

Zuerst die Ankündigung vom SC Paderborn, dann die Überraschung bei Waldhof Mannheim: Um den Stürmer Kennedy Okpala entstand am Freitagabend spät ein heilloses Durcheinander. Der Verein aus der Zweiten Liga hatte zuvor den 21-Jährigen als Neuzugang präsentiert, doch die Drittligisten aus Mannheim widersprachen diesem Schritt umgehend.

In ihrer Stellungnahme hieß es, der Klub habe die Pressemeldung des SC Paderborn zum angeblichen Transfer von Kennedy Okpala mit Verwunderung gelesen. "Kennedy Okpala hat seinen Vertrag zum Jahresende aufgelöst und ist heute nicht zum Training gekommen. Solch ein Verhalten duldet der SV Waldhof Mannheim 07 nicht. Kennedy Okpala bleibt Spieler unseres Vereins."

Davor war von Paderborn die Mitteilung gekommen, dass Okpala sofort ins Trainingslager in Belek in der Türkei mitreisen und mit einem Vertrag auf lange Sicht ausgestattet werden solle. "Wir sind hoch erfreut, dass Kennedy sich für uns entschieden hat und bei SCP07 den nächsten Schritt in seiner Laufbahn machen will", erklärte der Geschäftsführer Sebastian Lange.

Der Sportanwalt Horst Kletke, der Okpala vertritt, sagte dazu: "Ja, wir haben gekündigt, weil Waldhof Mannheim seine vertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllt hat". Laut ihm enthält der Vertrag eine Klausel, die einen Wechsel erlaubt. "Darin steht präzise, was wann und wie geschehen muss. Alles ist erfüllt worden, inklusive der Auflagen für Paderborn."

Okpala, der 2023 seinen ersten Profivertrag bei Waldhof bekam, schoss in der ersten Saisonhälfte der 3. Liga sieben Tore und lieferte drei Assists in 18 Partien.