Vorwurf der Vergewaltigung: Hakimi muss sich vor Gericht verantworten
Achraf Hakimi steht seit Februar 2023 im Fokus von Ermittlungen, nachdem eine junge Frau auf einer Polizeiwache ausgesagt hatte, vom Fußballspieler vergewaltigt worden zu sein. Der PSG-Verteidiger und Kapitän Marokkos hat die Anschuldigungen stets als "falsch" bezeichnet.
Er äußerte sich dazu auch in den sozialen Netzwerken: "Ich warte seit dem ersten Tag auf diesen Prozess. Und jetzt freue ich mich darauf. Endlich werde ich sprechen können".
"Die Justiz hat mir in die Augen gesehen und gesagt: 'Wenn Sie nicht bekannt wären, gäbe es diesen Fall nie'. Ich habe mich jahrelang entschieden zu schweigen. Ich dachte, würdevoll zu bleiben, Geduld zu haben und der Justiz zu vertrauen, würde dazu führen, dass die richtigen Entscheidungen getroffen werden", führte Hakimi weiter aus.
Abschließend schrieb er: "Heute wird eine Geschichte erzählt, die nicht meine ist – zum Nachteil meiner Familie, meines Lebens und vor allem der Wahrheit. Manchmal habe ich das Gefühl, zu einer leichten Zielscheibe geworden zu sein."
Bei der Anhörung vor der Strafkammer im Mai hatte er einen Freispruch für die ihm vorgeworfenen Taten beantragt.