VfL-Trainer Bauer hält sich zurückhaltend: Alle Kraft für den Verein
Der Trainer Daniel Bauer des in Schwierigkeiten geratenen Bundesliga-Vereins VfL Wolfsburg reagiert auf die anhaltenden Rückschläge gelassen. "Im Wesentlichen gibt es keinen großen Unterschied zu einer Gewinnreihe. Ich bin rund um die Uhr im Einsatz. Das macht mir sogar Spaß. In einer solchen Lage wie unserer wird es natürlich fordernder. Aber grundlegend bleibt alles unverändert", erklärte der Trainer vor dem Spiel auf fremdem Platz gegen RB Leipzig am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN).
Wolfsburg hat in den jüngsten drei Partien verloren, und von den letzten sieben Begegnungen in der Liga steht lediglich ein Erfolg zu Buche. Mit 19 Punkten liegt der VfL gleichauf mit Werder Bremen auf dem 16. Rang, der zur Relegation führt. Es ist denkbar, dass die Wölfe am Wochenende sogar in die Zone für direkten Abstieg fallen.
Bauer, der zuvor die U19-Mannschaft in Wolfsburg betreute, übernahm im November letzten Jahres die Position von Paul Simonis, der nach einer Phase der Schwäche gehen musste. Jetzt steht Bauer vor der nächsten Herausforderung. "Ich setze meine gesamte Kraft für den Klub, den Verein und das Team ein, damit wir diese Lage meistern können."
Bauer betonte zudem, dass er schon am Vor-Samstag in der 1:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund vielversprechende Elemente beobachtet habe. Dort sei der VfL "ganz nah dran" gewesen, meinte der Coach: "Wir hätten dort eigentlich den glücklichen Treffer verdient. Genau in dieser Weise wollen wir fortfahren."