VfB Stuttgart verspielt Chance auf Sieg gegen Hoffenheim

VfB Stuttgart verspielt Chance auf Sieg gegen Hoffenheim

Der VfB Stuttgart mit hohen Zielen hat in dem harten Ringen um die Champions League den erwarteten Erfolg knapp verpasst. Die Stuttgarter erreichten zu Hause gegen die TSG Hoffenheim lediglich ein knappen 0:0 und scheiterten daran vor der kurzen Winterunterbrechung an den direkten Rivalen vorbeizuziehen.

Beide Mannschaften bleiben dennoch im neuen Jahr im Wettstreit um die wertvollen Plätze in der Königsklasse. Der VfB holte in den vergangenen fünf Bundesliga Spielen lediglich einen Triumph. Auch in diesem Aufeinandertreffen fehlte der überlegenen Elf um Coach Sebastian Hoeneß die entscheidende Schärfe.

Hoeneß musste gegen seinen ehemaligen Verein nach dem überzeugenden 4:0 Erfolg in Bremen auf Bilal El Khannouss verzichten der beim Afrika Cup fehlt. An seine Stelle rückte Tiago Tomas. Zudem startete Maximilian Mittelstädt anstelle von Ramon Hendriks in der VfB Aufstellung. Bei Hoffenheim fehlte Bazoumana Touré ebenfalls wegen des Afrika Cups. Alexander Prass übernahm stattdessen eine Rolle im Angriff.

Hoeneß ging hochmotiviert in das Spiel. Wir möchten mit einem starken Finale aus dem Jahr scheiden sagte er bei Sky und nannte den Gegner die Mannschaft der Stunde. Sein Pendant Christian Ilzer prognostizierte ein ausgewogenes Duell.

Zunächst entwickelte sich genau das allerdings auf einem eher unspektakulären Niveau. Der VfB besaß mehr Ballkontrolle jedoch ließen die Gäste in diesem baden württembergischen Derby nichts anbrennen. Hoffenheim hatte sogar die erste Gelegenheit Finn Jeltsch parierte jedoch gegen Tim Lemperle zur Ecke 9.

Der VfB rang mit sich selbst. Erst in der 23 Minute wurde es für Hoffenheim bedrohlich als ein Fernschuss des kürzlich formstarken Jamie Leweling das Netz nur knapp verfehlte. Ansonsten geschah bis kurz vor der Halbzeitpause kaum etwas Relevantes.

Dann ergab sich für Tomas die beste Gelegenheit zum Vorsprung für Stuttgart er scheiterte jedoch aus spitzem Winkel freistehend am exzellent reagierenden Torhüter Oliver Baumann. Alexander Nübel auf der Gegenseite verbrachte einen ruhigen Nachmittag da das Offensivspiel von Hoffenheim kaum in Erscheinung trat.

Auch in der zweiten Halbzeit wiederholte sich das Bild für die 60.000 Zuschauer. Der VfB drängte jedoch baute erst in den Schlussminuten echten Druck auf. Baumann stand wieder im Weg etwa beim Versuch von Mittelstädt 69. Oder es mangelte an Genauigkeit wie bei den Köpfen von Atakan Karazor und Deniz Undav gleich danach.