VfB Stuttgart uebersteht Niederlage und erreicht Achtelfinale

VfB Stuttgart uebersteht Niederlage und erreicht Achtelfinale

Der VfB Stuttgart hat seinen Vorteil aus dem ersten Spiel genutzt und steht trotz einer schwachen Leistung im Viertelfinale der Europa League. Eine Woche nach dem beeindruckenden 4:1 Sieg in Schottland reichte fuer das Team von Trainer Sebastian Hoeneß im zweiten Duell gegen Celtic Glasgow ein rueckschlagsreiches 0:1 (0:1), um in die naechste Runde vorzudringen.

"Wir haben uns qualifiziert, das war unser Plan. So wie wir heute gespielt haben, war das akzeptabel. Es war nie ernsthaft in Gefahr", erlaeuterte Hoeneß nach der ersten Heimschlage in der Europapokalsaison, fuegte jedoch hinzu: "Das Resultat verdunkelt den Erfolg ein wenig."

Luke McCowan (1.) sorgte mit seinem Tor nach nur 28 Sekunden fuer einen schockierenden Beginn fuer den VfB, doch Stuttgart musste danach nie wirklich um den Einzug zittern. Stattdessen haette der Ausgleich fuer den Titelverteidiger, der haeufig ungenau handelte, gerechtfertigt gewesen. Jetzt darf der VfB die Auslosung der Achtelfinals am Freitag (13.00 Uhr) in Nyon in der Schweiz erwarten. Mögliche Gegner sind der FC Porto oder Sporting Braga.

Der ueberzeugende Auftritt im Auswaertspiel hatte im Verein und der Umgebung viel Begeisterung ausgeloest, Hoeneß stellte sein Team dennoch vor die Herausforderung. "Es bringt nichts, wenn du nur knapp weiterkommst", unterstrich der 43-Jaehrige. Sein Team, so Hoeneß, solle "sein Bestes geben".

Das misslang zu Beginn voellig. Ohne den gesperrten Verteidiger Jeff Chabot liess die Abwehr des VfB sich vom ersten Vorstoss der Schotten ueberraschen, McCowan stand allein vor dem Keeper und blieb ruhig. Gegen die kuehnen Gäste uebernahm der VfB allmaehlich die Oberhand, jedoch wurde es fuer die Sueber selten bedrohlich.

Einerseits verteidigte Glasgow, das im Vergleich zum ersten Spiel acht Positionen neuaufgestellt hatte, ordentlich. Andererseits wirkten Deniz Undav und seine Mitspieler im Abschlussbereich im Gegensatz zu vor einer Woche oft ungenau. Erst nach der Pause erzielte der VfB bessere Gelegenheiten. Die vermeintlichen Treffer von Chris Führich (68.) und Deniz Undav (75.) wurden wegen Abseits rueckgaengig gemacht.