Vertrag bis 2029: Wück verlängert als Bundestrainer
Christian Wück hat seinen Vertrag als Bundestrainer der deutschen Frauenfußballnationalmannschaft, der Ende des Jahres endet, auf längere Sicht verlängert. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) teilte mit, dass der 52-Jährige einen neuen Vertrag bis August 2029 unterzeichnet hat. Ebenso bekamen die Co-Trainerinnen Saskia Bartusiak und Maren Meinert neue Verträge. Wück übernahm das Team nach den Olympischen Spielen 2024 von Horst Hrubesch.
"Es ist eine große Ehre, dieses besondere Amt fortzusetzen und die Gelegenheit zu haben, das Team bei bis zu drei großen Wettbewerben zu führen. Deshalb freut es mich umso mehr, dass Maren, Saskia und ich zusammen mit dem gesamten Team den begonnenen Pfad weiterverfolgen können", erklärte Wück. Auch künftig soll "das Team im Vordergrund stehen: die optimale Förderung jeder Spielerin und der gemeinsame Wille, mutigen und siegreichen Fußball zu präsentieren, damit das Team als Ganzes weiter fortschreitet."
Im vergangenen Jahr führte Wücks DFB-Team das EM-Viertelfinale (0:1 n.V.) und das Nations-League-Finale (0:0/0:3) gegen Spanien zu Niederlagen. In diesem Sommer gibt es erstmals seit 2021 kein großes Turnier für die Frauen. Das nächste große Ereignis ist die WM 2027 in Brasilien, gefolgt von den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles. Die Heim-EM 2029 zeichnet sich bereits ab.
Wück habe "zusammen mit seinem Trainerteam nicht nur eine entscheidende Veränderung gestartet, sondern auch mutig auf Nachwuchstalente gesetzt", lobte DFB-Präsident Bernd Neuendorf: "Unter seiner Führung hat sich ein Team entwickelt, das mit selbstsicherem, dynamischem und fesselndem Spiel begeistert." Man dürfe "stolz" auf das vergangene Jahr sein, "trotzdem bleibt unser Ziel", unterstrich Sportdirektorin Nia Künzer, "Titel zu gewinnen und uns mit diesem Anspruch kontinuierlich weiterzuentwickeln".
Die deutschen Fußballerinnen beginnen am 3. März in Dresden gegen Slowenien die WM-Qualifikation. Weitere Gegner in Gruppe A4 sind Österreich und Norwegen.