"Verrückte Geschichte": Havertz sorgt für Bayer-Dämpfer

"Verrückte Geschichte": Havertz sorgt für Bayer-Dämpfer

Kai Havertz holte mehrmals tief Luft, während seine Gedanken rasten. Klar doch. Die Wartezeit vom Pfiff bis zu seinem Strafstoß dehnte sich für ihn wie "eine Ewigkeit" aus, wie er gegenüber uefa.com erklärte: "Trotzdem muss man in derartigen Situationen geistig voll da sein." Genau das schaffte Havertz.

Mit eiserner Ruhe verwandelte der deutsche Nationalspieler den hoch kontroversen Elfmeter kurz vor dem Abpfiff und sicherte so für seinen aktuellen Verein FC Arsenal gegen den Ex-Klub Bayer Leverkusen im Hinspiel der Champions-League-Achtelfinals ein 1:1 (0:0).

Gerade der zurückgekehrte Favoritensohn hat Bayer bei seiner Heimkehr den potenziellen Sieg versalzen, der Vize-Meister war durch Robert Andrichs Treffer (46.) lange in Führung. Am Ende blieb Havertz jedoch vom Punkt aus bei der Favoritenrolle gelassen. "Ich kenne das Stadion bestens und habe von da schon zahlreiche Elfmeter genommen", meinte Havertz: "Daher fühlte ich mich sicher."

In den letzten Monaten plagten Havertz wiederholt Verletzungen, worauf Arsenals Trainer Mikel Arteta den Stürmer, der seit seinem Weggang 2020 erstmals in die BayArena kam, erstmal auf der Ersatzbank platzierte. Am Schluss traf aber genau der Joker ins Schwarze.

"Fußball webt unglaubliche Erzählungen. Es ist wirklich besonderartig, dass Kai nach all der Zeit hierherkommt und dann den Ausgleich per Elfmeter erzielt", kommentierte Arteta: "Eine tolle Story ohne Frage."