Verließ belgisches Teamcamp: Doku zum ersten Mal Vater geworden
"Jeremy wurde vor dem gestrigen Spiel darüber informiert, dass die Geburt unmittelbar bevorstand", erklärte Teamarzt Brahim Hacene in einer Mitteilung des belgischen Verbands: "Da er bereits seit mehreren Tagen medizinisch entsprechend behandelt wurde, konnte er ohne gesundheitliches Risiko fliegen, um bei diesem ganz besonderen Moment bei seiner Familie zu sein."
"Er wurde von meinem Kollegen, Dr. Brecht De Coninck, begleitet. Alles ist perfekt verlaufen, Mutter, Vater und Baby sind wohlauf. Jeremy wird morgen (Dienstag) Abend in Seattle wieder zur Mannschaft stoßen", ergänzte Hacene.
Garcia verzichtete auf kranken Spieler
Doku verpasste das 1:1-Unentschieden der Belgien gegen den Iran am Sonntag in Los Angeles. Offizieller Grund war eine Krankheit. "Er kann nicht spielen, also werden wir ohne ihn antreten", sagte Nationaltrainer Rudi Garcia auf der Pressekonferenz vor dem Spiel und fügte hinzu, dass Doku sich noch von einer Atemwegserkrankung erholt: "Ich wusste seit Freitag, dass er nicht spielen würde."
"Ich möchte keine Spieler einsetzen, wenn sie medizinisch nicht fit sind. Ich kann Spieler aufstellen, auch wenn sie nicht zu 100 % körperlich fit sind, aber medizinisch bei 100 % zu sein, ist wichtiger", begründete Garcia seine Entscheidung.
Belgien, das in seinen ersten beiden Weltmeisterschafts-Spielen gegen Ägypten und den Iran jeweils ein Unentschieden erreichte, trifft anschließend am Freitag in Vancouver auf Neuseeland zum letzten Gruppenspiel der Gruppe G.