US-Mannschaft vor der Heim-WM: "Eine Gelegenheit, die es nur einmal im Leben gibt"
Während einer Pressekonferenz im kalifornischen Irvine betonte der routinierte Abwehrspieler, dass die gemeinsamen Gastgeber die großen Erwartungen im Land genau kennen. Zugleich machte er deutlich, dass das Team sich selbst die größten Ziele setzt.
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"Das ist eine einmalige Gelegenheit im Leben", sagte Ream vor einem öffentlichen Training, das bei glänzendem Sonnenschein in Südkalifornien von über 5.000 Zuschauern verfolgt wurde. "Natürlich erhöht das den Druck und die Erwartungen, aber genau das sollten wir genießen. Wir setzen uns selbst mehr unter Druck als jeder andere."
Ream: "Das erleben wir nie wieder"
Die USA sind zusammen mit Kanada und Mexiko Ausrichter des Turniers 2026. Der Auftakt vor heimischem Publikum wird von vielen Spielern als äußerst emotional und motivierend beschrieben.
Als erfahrener Spieler empfahl Ream den jüngeren Kollegen, die Bedeutung des Turniers bewusst zu erleben, statt sich von ihr einschüchtern zu lassen: "Man sollte die Augen aufmachen und alles in sich aufnehmen. Es ist einzigartig und außergewöhnlich. Wir müssen alle Aspekte annehmen, denn so etwas kommt in unserer Karriere nicht noch einmal vor."
Für Angreifer Folarin Balogun hat die Teilnahme an der WM im eigenen Land aufgrund seiner bewegten Biografie eine tiefe persönliche Bedeutung. Der Stürmer wurde in Brooklyn als Kind nigerianischer Eltern geboren und zog schon mit einem Monat nach London.
"Für mich schließt sich damit ein Kreis", so Balogun. "Die Gelegenheit, mein Land vor heimischem Publikum zu repräsentieren, ist für mich, meine Familie, meine Freunde und das ganze Team etwas ganz Besonderes."
Freese: "Druck bringt Diamanten hervor"
Auch Offensivkollege Ricardo Pepi unterstrich, dass das Team das Turnier nicht als Bürde, sondern als großartiges Privileg sehe: "Letztlich ist es eine fantastische Möglichkeit, vor unseren eigenen Fans für unser Land zu spielen. Ein gewisser Druck besteht immer, aber die Vorfreude ist für uns eindeutig größer", erklärte der frühere Augsburger.
Torhüter Matt Freese blickte indes auf seinen eigenen Weg in den WM-Kader zurück, ein Erfolg, der das Resultat jahrelanger harter Arbeit ohne jegliche Garantie war. "Man träumt von so einer Gelegenheit und arbeitet hart dafür, aber man weiß nie, ob es am Ende wirklich klappt", sagte Freese. "Aber Druck macht bekanntlich Diamanten. Und ich glaube, wir sind eine Gruppe von 26 Spielern, die genau das jetzt beweisen will."