Trump lädt Iran zur WM ein

Trump lädt Iran zur WM ein

Der US-Präsident Donald Trump hat dem FIFA-Chef Gianni Infantino versichert, dass das iranische Nationalfußballteam aufgrund des laufenden Konflikts im Nahen Osten trotzdem an der Sommers-WM teilnehmen kann. Trump habe betont, der Iran sei willkommen, teilte der Verbandspräsident am Mittwoch mit.

Infantino sprach von einem Austausch mit Trump, in dem auch die Situation im Iran zur Sprache kam. In diesen Unterredungen habe Präsident Trump bestätigt, dass das iranische Team natürlich herzlich willkommen ist, um am Wettbewerb in den USA mitzuwirken, postete Infantino auf Instagram.

Zuvor hatte Trump erklärt, es spiele für ihn keine Rolle, ob der Iran bei der WM dabei ist. Das Gespräch mit Infantino, der Trump im Dezember am Rande der WM-Losung den neu geschaffenen FIFA-Friedenspreis überreicht hatte, ereignete sich inmitten zunehmender Konflikte im Nahen Osten. Diese wirken sich zunehmend auf den globalen Sport aus.

Für die WM in den USA, Mexiko und Kanada vom 11. Juni bis 19. Juli plant die FIFA derzeit keine Einschränkungen für Irans Beteiligung aus sportpolitischen Gründen. Infantino hat wiederholt hervorgehoben, dass Fußball für den Weltverband eine brückenbauende Funktion erfüllen sollte, gerade in Phasen weltweiter Unruhen.