Trotz Krise: Jobgarantie für Polanski

Trotz Krise: Jobgarantie für Polanski

Obwohl der Bundesliga-Verein Borussia Mönchengladbach in letzter Zeit eine starke Abwärtsspirale erlebt hat, hat Sportdirektor Rouven Schröder seinem Trainer Eugen Polanski weiterhin bedingungslos den Rücken gedeckt und ihm zunächst eine sichere Position zugesichert. "Er besitzt unser volles Vertrauen. Eugen engagiert sich voll und ganz, um das Team optimal vorzubereiten", erklärte Schröder bei DAZN nach der 1:2-Niederlage (0:1) gegen den SC Freiburg. Polanski und sein Team würden "jedes erdenkliche Mittel einsetzen, um die Spieler am besten auf Union Berlin einzustellen".

Die Niederlage in Freiburg stellte das siebte Spiel in Serie ohne Erfolg dar, in der Rückrunde hat der Tabellen-14. noch keinen Triumph verbuchen können und hängt nur knapp über dem Relegationsrang. Es sei jetzt entscheidend, "dass wir als Kollektiv erkennen, worauf es ankommt", betonte Schröder und schwang die Alarmglocke: "Bei diesem Niveau wird es mit den Zählern kritisch." Das Team müsse die Blockaden überwinden, die Leistung "reiche in der Liga so nicht aus".

Die Misserfolge haben Schröder geärgert, auch in Freiburg "hätte man definitiv etwas erreichen können". Dennoch warnte der 50-Jährige in der angespannten Situation: "Nur mit voller Härte zuzuschlagen, ist ebenfalls keine Lösung. Allerdings nimmt niemand die Lage auf die leichte Schulter."