Traum vom Viertelfinale: Freiburg braucht massiven Schub

Traum vom Viertelfinale: Freiburg braucht massiven Schub

Der SC Freiburg erhofft sich den Einzug ins erste Viertelfinale der Vereinsgeschichte im Europacup und muss daher stark aufdrehen, um die starke Heimatbilanz zu sichern. Der momentan schwache Bundesligist unterlag in einem lahmen Match mit 0:1 (0:1) im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League auswärts beim vierfachen belgischen Meister KRC Genk.

"Zum Glück hatten in der ersten Hälfte einige Spieler nicht die beste Form der vergangenen Spiele", erklärte Innenverteidiger Matthias Ginter bei RTL+: "Uns fehlten die richtigen Ideen."

Zakaria El Ouahdi (24.) erzielte das Tor für den fünffachen belgischen Pokalsieger. Im Rückspiel nächste Woche benötigt der Sport-Club eine klare Verbesserung. In dieser Europacup-Saison hat Freiburg alle Heimduelle gewonnen.

"Vor uns liegen entscheidende Wochen. In jedem Wettbewerb wollen wir das Maximum herausholen und voll durchziehen", betonte SC-Kapitän Christian Günter vor dem Spiel mit Hinweis auf den Europacup, den Bundesliga-Finish und das Halbfinale im DFB-Pokal gegen den Titelverteidiger VfB Stuttgart.

Anfangs wurden die Freiburger in die Abwehr gedrängt, zweimal geriet es vor Keeper Noah Atubolu in Bedrängnis. Bald darauf jubelten die Breisgauer verfrüht. Ein Goal von Johan Manzambi zählte nicht wegen Abseits (8.). Danach wurde das Spiel ausgeglichen. In der 17. Minute stand Manzambi erneut vor der Führungschance für den SC. 

Die Gastmannschaft, die auf den gesperrten Maximilian Eggestein verzichten musste, beging danach ungewöhnlich viele Patzer. Die slampige Deckungsarbeit von Flügelverteidiger Günter führte zum Rückstand. Gleich danach verpasste Konstantinos Karetsas sogar die Gelegenheit zum zweiten Treffer der Belgier (27.). Der SC wirkte in dieser Zeit sehr matt, mit dem engen Defizit zur Pause kamen die Freiburger noch gut weg.

Zum Start der zweiten Halbzeit betraten die Freiburger mit mehr Drive das Feld, besonders die Duelle wurden aggressiver ausgefochten. Auch im Tempo legten Trainer Julian Schusters Jungs zu, allerdings mangelte es nach wie vor an Power im Angriff. Die Leistung der Freiburger blieb unter den Erwartungen.